Mähroboter von Husqvarna
Mähroboter bleiben für Husqvarna ein wichtiges und zugleich zunehmend umkämpftes Segment.  (Quelle: Husqvarna)

Industrie 2024-04-15T07:46:47.886Z Husqvarna zieht Bilanz

Ende März hat die Husqvarna Group ihren kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht. Demnach sank der organische Umsatz um fünf Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg dagegen leicht. Weiter abgesenkt werden konnten die CO2-Emissionen.

Trotz einer herausfordernden makroökonomischen Situation in vielen strategischen wertschöpfenden Bereichen habe sich das Unternehmen im zurückliegenden Geschäftsjahr weiterentwickelt, heißt es in der Pressemitteilung zum aktuellen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsreport der Husqvarna Group. So sei die Transformation von Benzin- zu batteriebetriebenen Produkten in allen drei Divisionen Husqvarna Forst & Garden, Gardena und Husqvarna Construction mit mehreren erfolgreichen Produkteinführungen in den Bereichen Robotik, Batterien, professionelle Lösungen und Bewässerung fortgesetzt worden. Pavel Hajman, CEO der Husqvarna Group, sieht damit die Strategie sowie die Fähigkeit des Unternehmens bestätigt, „Innovationen in Richtung nachhaltigerer Produkte und Lösungen zu entwickeln, um die langfristige Rentabilität zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, unabhängig von den aktuellen Marktbedingungen."

Nachhaltige Lösungen

Wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist das Angebot nachhaltigerer Produkte und Lösungen zur Verringerung der Umweltauswirkungen, heißt es. Bis 2026 sollen zwei Drittel des Umsatzes mit motorisierten Produkten aus der Akkutechnik kommen. Derzeit liegt dieser Anteil gemessen an den Verkaufszahlen bei 42 Prozent. Von „margenschwachen benzinbetriebenen Verbrauchergeschäften“, insbesondere im Bereich Forst & Garten, will man sich entsprechend weiter trennen, wobei nicht näher beschrieben wird, welche Produktbereiche genau damit gemeint sind. Die Verbrenner sollen jedoch nicht ganz verschwinden. „Verbrennungsmotoren werden noch für einige Zeit Teil unseres Angebots sein, vor allem im professionellen Bereich. Innovation in Bezug auf eine Vielzahl alternativer Kraftstoffe ist hier von entscheidender Bedeutung, und wir arbeiten mehrgleisig, um in einer Zeit der schnellen technologischen Entwicklung unter Einhaltung künftiger strengerer Emissionsvorschriften Flexibilität zu gewährleisten“, erklärt dazu Glen Instone, Präsident der Husqvarna Forest & Garden Division. Gemäß der Nachhaltigkeitsbilanz, die die Bereiche „Carbon“, „Circular“ und „People“ einbezieht, konnte Husqvarna im vergangenen Jahr die CO2-Emissionen abermals senken, nämlich um 44 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2015.

Verschärfter Wettbewerb

Eine Herausforderung, die immer deutlicher zutage tritt, ist laut Instone der verschärfte Wettbewerb im Markt für Mähroboter. „Wir werden unser Innovationstempo weiter erhöhen. Wir verfügen über eine starke Organisation von Software- und Hardware-Ingenieuren, die sich mit Robotik für den privaten und professionellen Bereich beschäftigen. Um langfristig Marktführer zu bleiben, werden wir die Technologieführerschaft sicherstellen, in unsere Marke investieren und das Bewusstsein für die Vorteile von Robotermähern fördern“, lautet seine Antwort darauf.

zuletzt editiert am 15. April 2024
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