Toom Cornona Warteschlange
Warteschlange vor einem Baumarkt (Quelle: BaumarktManager)

Handel 2021-03-30T00:00:00Z IFH: Terminshopping wird noch wenig genutzt

Während der Onlinehandel in der Pandemie weiter boomt, bleibt die Lage für den stationären Handel schwierig. Neue Services wie das Terminshopping verzeichnen laut IFH eher verhaltene Nutzung. Deutlich häufiger wird Click & Collect wahrgenommen.

Die bewusste Verlagerung von stationären Einkäufen hinein in den Onlinekanal hat im März 2021 einen neuen Höchstwert erreicht. Aktuell geben 43 Prozent der befragten Konsumenten an, Käufe, die sie normalerweise stationär getätigt hätten, nun im Internet zu erledigen, berichtet das IFH Köln in seinem aktuellen Corona Consumer Check. Ende Januar lag dieser Wert noch bei knapp einem Drittel. Der Onlineshift hat damit innerhalb von sechs Wochen um 9 Prozentpunkte zugenommen.

Die beiden Cross-Channel-Services Click & Collect und Click & Meet werden von den Konsumenten aktuell noch verhalten genutzt. Dabei ist Click & Collect nicht nur bekannter (82 Prozent), sondern wird auch öfter in Anspruch genommen (17 Prozent). Click & Meet ist dagegen 75 Prozent der Befragten bekannt und nur 8 Prozent haben bereits mit Termin geshoppt. Beide Services werden von der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen deutlich besser angenommen.

Ein Vergleich von Click & Collect und Click & Meet in den verschiedenen Handelsbranchen zeigt: Vor allem für den Kauf von Fashion und Accessoires können sich die befragten Konsumenten vorstellen, Shoppingtermine wahrzunehmen (42 Prozent). Auch in den Bereichen „Fitness & Sport“ und „Wohnen und Einrichten“ ist Click & Meet für Kunden attraktiv. Umgekehrt überzeugt der reine Abholservice Click & Collect vor allem in den Branchen Heimwerken & Garten (51 Prozent) sowie Freizeit & Hobby (46 Prozent).

zuletzt editiert am 24. Juni 2021
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