Die Unternehmen planen, etwas weniger Stellen abzubauen. Das Ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni. „Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser“, sagt Klaus Wohlrabe. „Für eine Trendwende braucht es noch mehr wirtschaftliche Dynamik.“
Im Handel hat sich das Beschäftigungsbarometer zwar verbessert, dennoch überwiegen sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel weiterhin die Pläne zum Personalabbau. Bei den Dienstleistern erholte sich der Indikator leicht. Auch hier besteht jedoch noch eine leichte Tendenz zum Stellenabbau. Besonders zurückhaltend sind die Unternehmen im Gastgewerbe. Einen Beschäftigungsaufbau planen dagegen die Rechts- und Steuerberatungen.
In der Industrie bleibt der Stellenabbau das bestimmende Thema. Das Beschäftigungsbarometer gab dort nach. Nahezu alle Branchen planen mit weniger Personal. Eine positive Ausnahme sind die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen, die ihre Beschäftigung ausweiten wollen.
Im Baugewerbe hat sich an den Personalplanungen kaum etwas verändert. Einstellungen und Entlassungen halten sich hier weiterhin weitgehend die Waage. Die Unternehmen wollen ihren Personalbestand somit in etwa konstant halten.
