Weimann
Quelle: Weimann

2014-06-17T00:00:00Z Insolvenz bei Weimann: Investoren gesucht

Das Amtsgericht Schwerin hat das Insolvenzverfahren über die Ladenbau Johann Weimann GmbH eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Sanierungsexperte Rechtsanwalt Reinhold Schmid-Sperber aus der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte bestimmt.

Um den Fortbestand des Unternehmens auch langfristig zu sichern, wurde unmittelbar nach der Insolvenzantragsstellung die Investorensuche begonnen. Erste vielversprechende Gespräche konnte Schmid-Sperber gemeinsam mit der Geschäftsführung von Weimann bereits mit mehreren Interessenten führen.

„Seit der Insolvenzantragsstellung im April dieses Jahres läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter. Besonders positiv dabei ist, dass auch in den Monaten nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens sowie im laufenden Monat neue Aufträge bei Weimann eingegangen sind“, so Schmid-Sperber. Dadurch sei der Fortbestand des Unternehmens zunächst gesichert. Betriebsbedingte Kündigungen konnten vermieden werden. Aufgrund der positiven Geschäftssituation der letzten Monate wurden sogar neue Mitarbeiter eingestellt.

Das Ladenbauunternehmen mit seiner über 100-jährigen Geschichte musste am 9. April 2014 den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen, nachdem insolvenzbedingte Forderungsausfälle hingenommen werden mussten. Zusätzlich verschoben sich bereits fest eingeplante Kundenaufträge, die Liquiditätsengpässe zur Folge hatten. Weimann ist spezialisiert auf die Automotive- und Textilbranche, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, den DIY-Bereich sowie Unternehmen aus den Sparten Telekommunikation, Hausgeräte und Fachtechnik.

zuletzt editiert am 24. Juni 2021
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