Eine Hand wirft einen Wahlzettel in eine mit Blumen dekorierte Wahlurne vor einem grünen Hintergrund.
IVG fordert, dass die Politik Entscheidungen zugunsten der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen schafft. (Quelle: IVG)

2025-01-31T07:08:28.261Z IVG fordert Maßnahmen von der Politik

Im Vorfeld der vorgezogenen Bundestagswahl wendet sich der Industrieverband Garten (IVG) e.V. mit einem Forderungskatalog an die Politik. Er beansprucht darin entsprechende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für die produzierenden Unternehmen der Grünen Branche, damit sie auch in Zukunft planungssicher und wettbewerbsfähig agieren können.
 

Die Kernforderungen des IVG betreffen laut einer Mitteilung allgemeine wirtschaftliche Themen wie den Bürokratieabbau, aber auch branchenspezifische Fragestellungen wie den Pflanzenschutz, die Rohstoffgewinnung, die Torfreduktion oder die Gartenbewässerung. Das Dokument ist auf www.ivg.org unter Downloads hinterlegt.

Gärten und andere Grünflächen sind unverzichtbare Räume, die einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität, zur Förderung der Biodiversität und zur Nachhaltigkeit leisten. Für Millionen Menschen in Deutschland bieten Gärten, Terrassen und Balkone Orte der Erholung, Inspiration und Gemeinschaft. Gleichzeitig sind sie Rückzugsorte für unzählige Tier- und Pflanzenarten sowie Erinnerungsort und Speicher für eine Vielzahl von alten und neuen Pflanzenzüchtungen. Auch wirtschaftlich haben Gärten eine enorme Bedeutung. Die Grüne Branche ist ein Wachstumsmotor, der Arbeitsplätze schafft, Innovationen fördert und mit seiner nachhaltigen Wertschöpfung entscheidend zur Stabilität und Entwicklung des ländlichen und urbanen Raums beiträgt. 

"Um das Potenzial von Gärten für die Gesellschaft voll auszuschöpfen, ist eine entschlossene politische Unterstützung notwendig. Der IVG fordert daher gezielte Maßnahmen, um die Bedeutung von Gärten in den Bereichen Mensch, Natur und Wirtschaft zu stärken und langfristig zu sichern“, so Philip Testroet, stellvertretender Geschäftsführer des Verbandes. „Diese Forderungen haben wir an die Parteien gesendet und in einem Folder für die interessierte Öffentlichkeit zusammengefasst und publiziert.“ 

zuletzt editiert am 31. Januar 2025
Newsletter