Ein leichtes Umsatzplus für das vergangene Jahr und positive Aussichten für die Gartensaison 2016 sind auf der Informationsveranstaltung des Industrieverbands Garten (IVG) für Medien verkündet worden.
Angesichts der verhaltenen Erwartungen sei das vergangene Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 1,5 Prozent für die Gartenindustrie besser verlaufen als gedacht, sagte Marktexperte Klaus Peter Teipel auf dem 15. IVG Medientags Garten in Köln. Das Gesamtvolumen des Marktes liegt bei einem neuen Rekordwert von 18,3 Milliarden Euro. Bei den Vertriebswegen von Gartenprodukten machte im vergangenen Jahr zwar der Möbelhandel (+10,1 Prozent) das Rennen, den Bau- und Heimwerkermärkten gelang es aber mit einem satten Plus von 4,2 Prozent bei den Gartenhartwaren verloren gegangenen Terrain zurück zu gewinnen.
Bei den Warengruppen liegen „Garten- und Balkonmöbel“ mit einem Umsatzwachstum von 4,3 Prozent klar vorne. Hartwarensortimente inklusive Holz, Wasser, Gefäße, Grillen und Gartengeräte sind deutlich im Aufwind. Ein Umsatzplus gab es in fast allen Warengruppenbereichen. Kein Umsatzwachstum gab es im Segment „Lebendes grün Indoor“.
Die Stimmung in der Grünen Branche ist generell optimistisch. Die Entwicklung in den vergangenen sechs Monaten sei tendenziell sehr positiv, sagte Johannes Welsch, Geschäftsführer des IVG. Insgesamt bezeichnen fast 70 Prozent der IVG-Mitglieder ihre aktuelle Geschäftslage als gut, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Und mehr als 40 Prozent gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage weiter verbessern wird. Besonders positiv blicken die Unternehmen der Fachabteilung „Garten- und Rasenpflegegeräte“ auf das Jahr 2016.
