Die Unternehmenszentrale von Kärcher in Winnenden Quelle: Kärcher
Unternehmenszentrale in Winnenden. Quelle: Kärcher

Industrie

12. August 2021 | Teilen auf:

Kärcher verwendet mehr recycelten Kunststoff in der Produktion

Ein besonders hochwertiges Recycling-Polyamid verbaut das Unternehmen in bereits 14 Varianten von Strahlrohren und Saugdeckeln für Hochdruckreiniger. Diese Komponenten werden in insgesamt 113 Geräte-Varianten verwendet.

Der Werkstoff, aus dem die Strahlrohre und Saugdeckel für Hochdruckreiniger hergestellt werden, heißt „Technyl4earth“. Der Hersteller Domo gewinnt den Kunststoff aus Geweben zurückgeführter Airbags und Restmaterial aus deren Fertigung. Das gewährleistet laut Kärcher gleichbleibende Materialqualität und hohe Versorgungssicherheit. „Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft spart Rohstoffe und schützt damit die Umwelt. Es ist allerdings gar nicht so einfach, passende Rezyklate für unsere hochwertigen Produkte zu finden. Wir achten hierbei besonders auf stabile Verarbeitbarkeit sowie hohe Qualität und Belastbarkeit des Materials“, erläutert Kärcher-Expertin Elena Spöri.

Der Einsatz von Recyclingkunststoffen ist Teil der Initiative „Reduce, Reuse, Recycle“ im Rahmen der strategischen Nachhaltigkeitsziele von Kärcher. Bis 2025 will das Unternehmen bei ausgewählten Geräten für Konsumenten und professionelle Anwender einen Rezyklatkunststoff-Anteil von bis zu 50 Prozent erreichen.