Halbleiter, Speichermedium, CETA, Handelsabkommen, Wirtschaft,  Unternehmen
Die Halbleiter-Produktion zu forcieren, dazu könnte das Handelabkommen beitragen. (Quelle: Pixabay)

Industrie 2022-08-17T08:16:19.669Z CETA zügig ratifizieren und Unternehmen Sicherheit bieten

Anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Bundeskanzler Scholz und Bundeswirtschaftsminister Habeck in Kanada fordert die deutsche und kanadische Wirtschaft eine zügige Ratifizierung des europäisch-kanadischen Wirtschafts- und Handelsabkommens CETA.

Das Handelsabkommen werde die "wirtschaftliche Integration vertiefen und den Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Sicherheit bieten", teilt der BDI mit. Umso wichtiger sei es, "dass alle EU-Mitgliedstaaten CETA mit seinem sehr wichtigen Investitionsschutzkapitel ohne weitere Änderungen oder Verzögerungen ratifizieren."

Es geht vor allem um die für die Industrieproduktion so wichtigen Halbleiter. Sie seien für den "weltweiten ökologischen Wandel und für eine breite Palette intelligenter und energieeffizienter Technologien von wesentlicher Bedeutung", heißt es in der BDI-Mitteilung. Um diesen Übergang zu unterstützen, sollten Kanada und die EU die Zusammenarbeit bei Halbleitern fördern, so die Sicht der Witschaftsverbände Kanadas und Deutschlands.

Wasserstoff und seine Derivate würden eine entscheidende Rolle spielen, die Dekarbonisierung auf der ganzen Welt voranzubringen, informiert der BDI. Während die Märkte für erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff noch in den Kinderschuhen steckten, habe eine "verstärkte deutsch-kanadische Zusammenarbeit das Potenzial, die Markteinführung von Wasserstoff in beiden Ländern zu beschleunigen und den internationalen Wasserstoffhandel zu unterstützen."

zuletzt editiert am 17. August 2022
Newsletter