Eigentlich sollte jede stationär agierende Baumarktkette wissen wann die Stunde geschlagen hat, um sich gegen den E-Commerce zu behaupten. Man muss andere Skills anbieten, als nur die Verfügbarkeit von Produkten. Hier kommt der Service ins Spiel.
Was, wenn es wirklich sehr umfangreich ist, ja durchaus um die 100.000 verschiedene Artikel auf der Verkaufsfläche sein können? Was aber immer noch zu wenig ist, um beispielsweise Amazon damit in Verlegenheit zu bringen. Services in Verbindung mit Projektlösungen, heißt es, seien das geeignete Mittel. Diese Erkenntnis spiegelt sich allerdings nicht in den Ergebnissen der letzten Marktleiterbefragung von baumarktmanager wider.
Zu den am häufigsten angebotenen Serviceleistungen gehören ein Lieferservice mit 80% und Finanzierungen mit 68% Nennungen. Der überwiegende Teil der Häuser bietet einen Zuschnittservice (67%) sowie einen Farbmischservice (59%) an. Der Verleih von Maschinen wird von 55% der Baumärkte angeboten, ein Umtauschservice von 53%. Die Hälfte der Märkte bietet den Verleih von Transportfahrzeugen an, 39% verfügen über ein Kundenkartenangebot. Das Interessante ist: Nahezu alle Services wurden gegenüber der selben Befragung von vor einem Jahr zurückgefahren, bis auf Zuschnittservice (+5%) und Verleih von Transportfahrzeugen (+ 9%). Ob das die richtige Antwort auf die Konkurrenz im Netz ist?
Das Baumarkt-Barometer* finden Sie in unserem Abo-Heft oder sie können sich die Informationen ganz einfach auf
holen. Jedes zweites Montat erheben wir Daten zu den verschiedensten Thematiken der baumarktbranche.
*Die Daten des Baumarktbarometers beruhen auf der Befragung eines Panels von 100 repräsentativ ausgewählten Leitern von Baumärkten in Deutschland.
Die abh Market Research GmbH ist ein international tätiges Marktforschungsinstitut mit Hauptsitz in Köln, welches für Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Consumer und Retail, Media und Telekommunikation tätig ist.
