Kartenzahlung
Bei Zahlung mit Giro- oder Kreditkarten dürfen künftig keine Gebühren erhoben werden. (Quelle: bmm)

Handel 2018-01-16T00:00:00Z Keine Gebühren bei Kartenzahlung

Seit dem vergangenen Wochenende ist es Gesetz: Händler dürfen für die meisten Zahlungen per Kreditkarte keine Gebühren mehr verlangen. Nicht nur Online-Anbieter sondern auch der stationäre Handel ist in der Pflicht.

Die neue Richtlinie der EU sieht vor, dass dabei Zahlungsmittel wie Girokarten oder Kreditkarten von Mastercard oder Visa. Nicht nur die Onlinehändler, sondern auch der stationäre Handel darf bei Kartenzahlungen keine Aufschläge mehr erheben. Generell untersagt sind auch Zusatzgebühren bei allen Überweisungen und Lastschriftverfahren im sogenannten Sepa-­System, dem fast alle europäischen Länder angehören. Bislang war nur vorgeschrieben, dass mindestens ein gängiges und zumutbares Zahlungsmittel ohne zusätzliche Kosten angeboten wird.

Allerdings gibt es bei dem neuen Gesetz eine Reihe von Ausnahmen - beispielsweise Firmenkreditkarten und Karten, die nicht von einer Bank, sondern von speziellen Anbietern direkt ausgegeben werden. Dazu gehören etwa die - in Deutschland weniger gängigen - Kreditkarten von American Express. Auch beim Bezahldienst Paypal sind weiterhin Extra-Gebühren möglich.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021