Screwfix Markt Offenbach
Der Screwfix-Markt in Offenbach hat keine Zukunft. (Quelle: MAU)

Handel 2019-03-20T00:00:00Z Kingfisher schließt deutsche Screwfix-Märkte

Kingfisher hat heute die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekanntgegeben. Was den Umsatz angeht, tritt die britische Baumarktkette auf der Stelle. Die 19 deutschen Screwfix-Märkte werden geschlossen.

Europas zweitgrößte Baumarktkette Kingfisher hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 11,69 Milliarden Britischen Pfund (GBP) erwirtschaftet. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein minimales Plus von 0,3 Prozent. Flächen- und währungsbereinigt stellt das Ergebnis ein Minus von 1,6 Prozent dar.

Im Heimatmarkt (UK und Irland) konnte Kingfisher das Ergebnis des Vorjahres mit 5,06 Milliarden GBP geringfügig um 1,1 Prozent verbessern. Eine gute Performance lieferten einmal mehr die Screwfix-Märkte mit einem Umsatzplus von 10,3 Prozent, während die britischen B&Q-Märkte um 2,8 Prozent, flächenbereinigt sogar um 3,0 Prozent einbüßten.

Kingfisher Frankreich, mit den Vertriebslinien Castorama und Brico Dépôt, hat einen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent zu verkraften. Die Gesamtumsätze der anderen internationalen Vertriebsschienen stiegen um 5,7 Prozent, flächenbereinigt um 1,0 Prozent. Wachstumsmotor war hier besonders Polen.

Deutscher Onlineshop bleibt

„Bereits im dritten Quartal haben wir die Entscheidung getroffen, Russland und die iberische Halbinsel zu verlassen, um uns auf die Märkte zu konzentrieren, in denen wir führend sein können. Wir erwägen auch die Schließung von 15 unterdurchschnittlichen Filialen im gesamten Unternehmen in den nächsten zwei Jahren. Außerdem werden alle 19 Screwfix-Filialen in Deutschland schließen, der Onlineshop dort wird jedoch bestehen bleiben“, so das Unternehmen.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021