Schallock Fischer
Der künftige und der scheidende Vorsitzender der Geschäftsführung: Dirk Schallock (li.) und Professor Klaus Fischer (Quelle: EBM-Papst/Fischer)

Branche 2017-05-10T00:00:00Z Klaus Fischer geht, Dirk Schallock kommt

In der Unternehmensgruppe Fischer zeichnet sich ein Stabwechsel auf höchster Ebene ab. Wie es aus gut informierten Kreisen heißt, gibt Klaus Fischer den Vorsitz der Geschäftsführung ab. Ein Nachfolger ist schon bestimmt.

Seit über 40 Jahren steht Professor E.h. Senator E.h. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer als Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung an der Spitze der Unternehmensgruppe Fischer. Unter seiner Leitung entwickelte sich der noch stark auf Deutschland und auf Kunststoffdübel fokussierte Mittelständler zu einem global agierenden Unternehmen. In der Befestigungstechnik wurde Fischer zum europäischen Marktführer und zum Weltmarktführer bei Dübeln ausgebaut – mit einem stetig wachsenden Produktsortiment. Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird Klaus Fischer noch in diesem Sommer den Vorsitz der Geschäftsführung abgeben. Ab dem 1. Juli wird Dirk Schallock diesen Posten übernehmen. Schallock war zuvor knapp acht Jahre Geschäftsführer von EBM-Papst, einem Hersteller von Ventilatoren und Antriebssystemen. Sein direkter Stellvertreter soll dem Vernehmen nach Marc-Sven Mengis werden, ein „Fischer-Eigengewächs“. Mengis soll das Management bei dem Dübelhersteller von der Pike auf gelernt haben.

Im Unternehmen Fischer kann sich derzeit kaum jemand vorstellen, dass der umtriebige Erfinder und Geschäftsmann sich „einfach so“ zur Ruhe setzt. Es heißt, Klaus Fischer wolle künftig mehr reisen und ganz nebenbei in seinen Landesgesellschaften nach dem Rechten schauen. Fischer unterhält 46 Landesgesellschaften in 34 Ländern. Weltweit sind 4.600 Mitarbeiter aktiv und erwirtschaften einen Brutto-Umsatz von 755 Mio. Euro.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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