Kletterrosen für den Kübel – warum nicht? Die Rosenzüchter haben neue Sorten kreiert, die sich äußerst gesittet verhalten, was das Wachstum anbelangt. Die so genannten Mini- Climber werden nicht höher als 1,5 bis 2 Meter und passen somit auch in geräumige Pflanzgefäße.
Dabei sind sie blühfreudig, sie bilden im Laufe des Sommers immer wieder frische Basistriebe mit Blütenansätzen. Die Gruppe der Starlet Rosen um `Eva´, `Carmen´, `Luisa´, `Alina´ und `Melina´ haben nun weiteren Zuwachs bekommen. `Natalie´ besitzt dunkelrote, leicht samtig wirkende, dicht gefüllte Blüten. Starlet Rosen eignen sich sehr gut als niedriger kompakter Sichtschutz oder als romantische Einfassung von Sitzbereichen.
Aber auch klassische Rosen verdienen es, viel mehr im Garten verwendet zu werden, denn weil sie in die Höhe wachsen, benötigen sie nicht viel Standfläche als zum Beispiel viele Edelrosen, bieten aber ungleich mehr Blütenfülle. Mit einem Obelisken, an dem eine Kletterrose wächst, lässt sich auch wunderbar der Garten gliedern. Eine Pergola am Rand der Terrasse vermittelt ohne Viel Auswand das Gefühl einer romantischen Laube. Im Sortiment der Kletterrosen hat sich in den letzten Jahres sehr viel getan, und zwar nur Gutes. Für interessante robuste Sorten seien hier stellvertretend genannt: `Rosilia` (rot, kleinblütig, vom Charakter her ein Rambler), `Open Arms (warmrosa, nur leicht gefüllt, Bienenparadies), `Alaska´ (weißblühend mit perfekten Edelrosenblüten). Brandneu ist `Ozeana´, deren sehr stark duftende Blüten man am ehesten als fliederfarben bezeichnen kann.
Mehr zum Thema Rosen finden Sie in der April Ausgabe von markt in GRÜN
