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Quelle: Kronospan

Industrie 2018-09-03T00:00:00Z Kronospan ruft Spanplatten zurück

Die Firma Kronospan hat seine Händler darüber informiert, dass es bei P3 Spanplatten mit Nut und Feder des Herstellers unter bestimmten Umständen zu erhöhter Formaldehydkonzentration in der Raumluft kommen kann.

In Abstimmung mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) hat das Unternehmen vergangene Woche eine Produktwarnung für Verlegeplatten herausgegeben, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 7. Juni 2018 produziert wurden.

Vom Hersteller heißt es offiziell: „Nicht verbaute oder verarbeitete Artikel aus Produktionschargen mit Produktionsdatum 01.01.2017 bis einschließlich 07.06.2018 nehmen wir umgehend zurück. Sie können diese Artikel im Markt, in dem Sie sie erworben haben, zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen. Sollten Sie P3 Spanplatten (…) genannter Charge bereits verarbeitet oder verbaut haben, können wir für folgende Fälle eine Raumluftbelastung ausschließen:

- Einbau im Fußboden als nichttragende Unterlage für Fliesen, Parkett, Laminat, PVC und weitere Beläge

- Verwendung an Decken oder Wänden, sofern die P3 Spanplatten mit Keramikfliesen, Vinyltapeten, einem dampfdichten oder dampfbremsenden Anstrich (gilt auch für Tapeten) oder Wasser-Dampf-Diffusionssperren abgedichtet sind.“

Das bedeutet laut Hersteller für den Kunden: Nur für den Fall, dass die P3 Spanplatten diffusionsoffen, ohne die oben beschriebene Behandlung, verbaut wurden, müssen die entsprechenden Platten vorsorglich ausgebaut werden, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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