In Zusammenhang mit der Corona-Krise haben grüne Themen an Bedeutung gewonnen. Und damit auch das nachhaltige Gärtnern und Pflanzen. Landgard nimmt das zum Anlass, sich mit den Erzeugern für eine größere Vielfalt nachhaltiger Produkte einzusetzen.
In den vergangenen Wochen, als verstärkt das Motto #stayathome galt, haben der Garten und der Balkon bei vielen einen deutlich höheren Stellenwert eingenommen. „Diese Aufmerksamkeit sollte die Grüne Branche als Chance nutzen, um Verbrauchern zu zeigen, wie sie mit cleveren Produkten und Konzepten ihren Garten noch nachhaltiger aufblühen lassen können. Schließlich gibt es bereits heute viele tolle Ideen, mit denen wir gemeinsam die Welt ein Stück umweltfreundlicher machen können", erklärt die für das Landgard Nachhaltigkeitsmanagement verantwortliche Geschäftsführerin Dr. Svea Pacyna-Schürheck.
Aus diesem Grund hat Landgard zusammen mit seinen Mitgliedsbetrieben das Konzept „Pflanz den Topf“ entwickelt. Die darunter angebotenen Produkte kommen vollständig ohne Kunststoff aus. Beliebte Beet- und Balkonpflanzen oder Gemüsesorten wachsen in kompostierbaren, plastikfreien Töpfen, die vom Verbraucher einfach mit eingepflanzt werden und sich in der Erde zersetzen.
Ein weiterer Ansatz ist das Verkaufskonzept „Ökolino“, unter dem zwei der Erzeugerbetriebe ein breites Sortiment an Beet-, Balkon-, Sommer- und Herbstpflanzen im 13er-Topf anbieten, mit denen Verbraucher Abfall vermeiden können. Alle Verpackungen wie Etiketten und Töpfe bestehen aus recycelten Rohstoffen und können über das Altpapier wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Während ihrer Kulturdauer wachsen die Produkte aus dem Ökolino-Sortiment torfreduziert in Mehrweg-Kulturtöpfen heran, die immer wieder neu verwendet werden können.
