TrayC-Kreislaufpalette (Quelle: Landgard)
Die Kreislauf-Palette (Quelle: Landgard)

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01. December 2021 | Teilen auf:

Landgard will Einsatz von „TrayC“-Palettensystem ausweiten

Nach elf Monaten im Praxiseinsatz zieht Landgard eine positive Bilanz für das Kreislauf-Palettensystem „TrayC“. Die Kooperation mit Baumarktketten wie Obi sei erfolgreich. 2022 will die Erzeugergenossenschaft das System in seinen Cash & Carry-Märkten einführen.

Gemeinsam mit Partnern wie Obi „haben wir bereits über 1,1 Millionen TrayC-Kreislauf-Paletten in Umlauf gebracht – und konnten bisher mehr als 800 Tonnen wertvoller Rohstoffe im geschlossenen Wertstoffkreislauf halten“, berichtet Landgard-Geschäftsführer Johannes Kronenberg. „Das System hat sich auf allen Stufen der Lieferkette im Arbeitseinsatz sehr gut bewährt.“ Es sei „einfach, ökonomisch und skalierbar.“ Gemeinsam mit seinen Kunden verfolge Landgard das Ziel, „den Einsatz der TrayC-Wasserpaletten sukzessive weiter auszubauen und das System konsequent weiterzuentwickeln“.

Im nächsten Schritt soll die Kreislaufpalette ab 2022 auch in den Cash & Carry-Märkten eingeführt werden. Zudem steht die Initiative „TrayC“ im engen Austausch mit anderen Branchenpartnern und bringe Erkenntnisse und Daten aktiv in das Projekt „Branchen-Mehrweglösungen für Flowertrays“ der Stiftung Initiative Mehrweg ein.

Obi will Entwicklung weiter begleiten

Auch Obi-Manager Dirk Bansemer ist von der Lösung überzeugt: „Für den Handel ist es wichtig, auf qualitativ hochwertige Trays und ein geschlossenes und gleichzeitig flexibles, durchdachtes System zurückgreifen zu können. Dies war der Grund für Obi, sich dem TrayC-Projekt anzuschließen.“ Die Mitarbeiter in den Baumärkten können „das System in der bisherigen Version leicht einsetzen und der Aufwand hält sich für die gesamte Lieferkette im Kreislaufsystem in verhältnismäßigen Grenzen“. Zudem sei das System entwicklungsfähig. Obi erwartet für die Zukunft, „dass sich die Anzahl der Umläufe teilweise auch durch weitere Qualitätsverbesserungen noch steigern wird“, so Bansemer. „Es kann nur im Interesse aller Akteure sein, auf Systeme zu setzen, die einen wesentlichen Beitrag leisten zu weniger Materialeinsatz und zu einer Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.“

zuletzt editiert am 01.12.2021