Waren es zum Start der ersten Lichtwoche Sauerland noch ca. 800 Besucherinnen und Besucher, die in die Ausstellungen kamen, sind es heute nahezu 5000. "Und diese finden nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und darüber hinaus den Weg ins Sauerland, heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters. Der beliebte Branchentreff feiert im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen.
Dabei setzt die Fachmesse für dekorative und häusliche Lampen und Leuchten nach eigenen Angaben nicht auf Zahlen und Mengen bei Ausstellern und Fachkunden. Was zählt ist die Qualität auf beiden Seiten. Ein Faktor, der die Lichtwoche Sauerland im Vergleich zu anderen Messen entspannter und effizienter macht. Damit ergibt sich auch ein deutlich attraktiveres Kosten-Nutzenverhältnis für die Angebotsseite. Das heutige Marktumfeld der Unternehmen fordert ein stringentes Wirtschaften ein. Produktionskosten, Konsumklima oder internationaler Wettbewerb sind nicht die einzigen Faktoren, die nach schlanken Strukturen verlangen, um die Seiten von Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen.
„Das vor 20 Jahren von einzelnen Unternehmerinnen und Unternehmern entwickelte Grundkonzept war und bleibt ein voller Erfolg“, betont Philipp Müller, Co-Sprecher der Lichtwoche Sauerland. „Einige Unternehmen sind familiengeführt und haben einen Generationenwechsel vollzogen. Vieles hat sich grundlegend verändert – marktwirtschaftlich und technologisch. Doch was bleibt ist ein Zusammenhalt im bestehenden Wettbewerb und das Bekenntnis für unsere Licht-Region. Und das ist in unserem Grundkonzept verankert“, resümiert Michael Kossmann, Sprecher der Lichtwoche Sauerland und Geschäftsführer der Leuchtenmanufaktur Bankamp.
