Die Lichtwoche Sauerland, ein zentraler Treffpunkt der europäischen Lichtindustrie, brachte über 3.500 Fachbesucher zusammen, um aktuelle Trends, Designs und Marktstrategien zu diskutieren und sich für die Herausforderungen einer anspruchsvollen wirtschaftlichen Lage zu wappnen.
Fachbesucher aus Deutschland, den Benelux-Ländern, Skandinavien sowie Süd- und Osteuropa trafen in den Showrooms der Aussteller auf Hersteller aus der Region und internationale Marken. Diese Begegnungen sind in der aktuellen Marktsituation wichtiger als jemals zuvor, betonten die Sprecher der Lichtwoche, Alois Fischer und Navid Sanatgar: „Die Lichtwoche ist kein Ort für große Versprechen, sondern für belastbare Gespräche. Gerade in einer anspruchsvollen Marktlage entstehen viele Entscheidungen im direkten Austausch zwischen Herstellern und Handel.“
Nachhaltigkeit im Fokus
Im Fokus der Präsentationen standen neue Leuchtenkollektionen für Wohn-, Garten- und private Lebensräume. Stilistische Revolutionen blieben aus, stattdessen dominierte die Weiterentwicklung bestehender Designs. Neue Farbnuancen, verbesserte Materialien und präzisere Formen bestimmten das Erscheinungsbild vieler Kollektionen. „Es geht darum, langfristig überzeugende und klar positionierte Produkte zu schaffen“, unterstreichen die Veranstalter. Nachhaltigkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle – nicht nur in den Produkten selbst, sondern auch im Veranstaltungsformat. Statt temporärer Messeaufbauten setzt die Lichtwoche Sauerland auf dauerhafte Showrooms und reduziert dadurch Aufwand und Ressourcen. Diese Philosophie spiegelte sich auch in Details wider: Anstelle gedruckter Messeführer erhielten die Besucher kleine Fichten-Setzlinge als Zeichen der regionalen Verbundenheit.
Soziale Verantwortung
Doch nicht nur Geschäftliches prägte die Woche. Bei der LightNight, einem Event für zwanglosen Austausch außerhalb der Showrooms, wurde einmal mehr deutlich, dass die Lichtwoche Sauerland auch Raum für soziale Verantwortung bietet. Die Aktion „Ein Herz fürs Hospiz“, bei der Besucher leuchtende Herz-Anstecker erhielten und damit die Hospizarbeit der Region unterstützten, sammelte über die Jahre bereits mehr als 35.000 Euro Spenden.
Die Lichtwoche 2027 ist für die erste Märzwoche geplant.
