Liqui Moly verlängert sein Engagement in der Formel 1: Bei der Hälfte aller Rennen werden Werbebanden des deutschen Öl- und Additivherstellers zu sehen sein. Der Vertrag mit der Rennserie läuft bis Ende 2022.
„Noch nie haben wir ein medienwirksameres Sponsoring abgeschlossen als dieses“, sagt Liqui-Moly-Chef Ernst Prost. Drei Jahre lang, bis zum Ende der Saison 2022, ist das Unternehmen nun „Official Sponsor“ der Formel 1. „Die einzigartige Reichweite der Formel 1 ermöglicht es uns, die Markenbekanntheit von Liqui Moly auf der ganzen Welt zu erhöhen“, so Prost. Dabei gehe es nicht nur um bloße Reichweite. „Die Formel 1 ist Premium im Motorsport und Liqui Moly ist Premium bei Ölen und Additiven. In der Formel 1 zu werben, das ist ein starkes Signal an Endverbraucher wie an den Handel. Das hilft uns, aus dem immer stärker werdenden medialen Grundrauschen hervorzustechen.“
Liqui Moly ist 2019 als Sponsor in die Formel 1 eingestiegen. Bei elf Rennen war das blau-rote Logo entlang der Strecke zu sehen. Die Formel 1 ist nach Unternehmensangaben das größte, aber nicht das einzige weltweit relevante Sponsoring der Ölmarke. Liqui Moly ist ebenso in der Moto GP vertreten, ist Namensgeber des „Bathurst 12H“-Langstreckenrennens, war bei der Handball-Europameisterschaft im Januar zu sehen und ebenso bei Wintersportveranstaltungen. „Das alles ist nicht Selbstzweck, sondern es sind Bausteine unseres Marketingkonzepts, das den Abverkauf bei unseren Partnern unterstützt“, so Prost.
Wachstum in Deutschland kaum noch möglich
Die weltweite Wirkung dieser Engagements sei zentral für Liqui Moly. Der Anteil seines Heimatmarktes Deutschland am Gesamtumsatz sinke beständig. „Dort haben wir eine so starke Stellung, dass weiteres Wachstum nur noch schwer möglich ist“, so Prost. „Deswegen liegt unsere Zukunft im internationalen Geschäft. Dort schlummern noch gewaltige Potenziale, die wir ausschöpfen wollen. Dafür ist die Formel 1 ein wichtiges Instrument.“
