Die eFuel Group und Liqui Moly bündeln ihre Kompetenzen in einer strategischen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Weiterentwicklung des Zusammenspiels synthetischer Kraftstoffe und moderner Schmierstoffe sowie Additive.
„Gemeinsam wollen wir Effizienz, Performance und Motorschutz unter realen Einsatzbedingungen optimieren und einen messbaren Beitrag zur Reduktion von CO₂-Neuemissionen leisten“, sagt Lorenz Kiene, Geschäftsführer der eFuel Group.
Die Kooperation mit Schmierstoffspezialist Liqui Moly adressiert den Motorsport und perspektivisch weitere Anwendungsbereiche im Mobilitätssektor.
„Wir glauben, dass die Zukunft in einem Mix der Antriebssysteme liegt. Und in dieser können eFuels, die eine erhebliche Reduzierung der CO₂-Neuemissionen aufweisen, eine bedeutende Rolle übernehmen. Deshalb sieht Liqui Moly in diesem gemeinsamen Projekt Potential“, erläutert Günter Hiermeier, Geschäftsführer des Schmierstoffspezialisten aus Süddeutschland. Nicht nur in seiner Eigenschaft als Hersteller u.a. von Motor- und Getriebeölen ist das Unternehmen an der Entwicklung von eFuels interessiert. „Es ist auch eine Frage der langfristigen Nutzung vorhandener Fahrzeuge. Schließlich werden weltweit rund 1,4 Milliarden Fahrzeuge mit Verbrennern genutzt und können dank eFuels noch lange gefahren werden. Denn diese modernen Fuels weisen nicht nur eine erhebliche Reduktion von CO₂-Neuemissionen auf, sondern sind auch in heutigen Verbrennungsmotoren einsetzbar“, erläutert der Liqui Moly Geschäftsführer.
Ein anderer Vorteil ist die vorhandene Infrastruktur: Das bestehende Tankstellennetz kann weiter genutzt werden. „Auch die Tatsache, dass eFuels fossile, konventionelle Kraftstoffe ersetzen können, macht sie zum Game Changer in der Mobilität“, ergänzt Kiene.
