Ein großes Containerschiff wird von mehreren Hafenkränen im Hafen beladen.
Bei einer Eskalation des Verfahrens mit Gegenmaßnahmen aus China könnten europäische Hersteller, die auf chinesische Bauteile wie Akkus und Elektromotoren angewiesen sind, indirekt beeinträchtigt werden. (Quelle: Pixabay: Alexandra Koch)

Grüne Fakten 2025-12-04T00:00:00Z Mähroboter aus China: EU-Kommission leitet Antidumping-Verfahren ein

Die Europäische Kommission hat ein Antidumpingverfahren (Aktenzeichen C/2025/6235 vom 19. November 2025 gegen chinesische Mähroboter eingeleitet. Ziel ist die Prüfung, ob deren Einfuhren zu Marktverzerrungen und Schäden für die EU-Industrie führen.

Betroffen sind Mähroboter mit Elektromotoren sowie notwendige Sekundärausrüstung wie Ladestationen und Begrenzungskabel. Der Antrag wurde von Husqvarna Manufacturing CZ gestellt. Im Raum steht der Einwand, dass im Wettbewerb mit Mährobotern aus der VR China nennenswerte Verzerrungen bestehen, die in die Bereiche Produktion und Verkauf hineinspielen.

Die Untersuchung dauert bis zu 14 Monate, wobei vorläufige Maßnahmen wie Zölle bereits nach spätestens acht Monaten möglich wären. Ob diese Schritte ergriffen werden, bleibt zunächst offen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Katharina Onusseit vom Schwestermagazin Motorist.

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zuletzt editiert am 03. Dezember 2025