Baustelle
Material ist auf Baustellen wieder gut verfügbar. (Quelle: Pixabay/Thomas Wolter)

Branche 2022-02-09T08:57:02.082Z Mangel an Baustoffen nimmt ab

Bauunternehmen leiden laut Ifo-Institut seltener unter Versorgungsengpässen. Im Hochbau meldeten 25,3 Prozent der Befragten zuletzt Beeinträchtigungen, nach 31,3 Prozent im Dezember. Im Tiefbau litten 20,4 Prozent der Betriebe unter Lieferengpässen, nach zuvor 23,1 Prozent.

„Das Material bleibt allerdings weiterhin ein Kostentreiber am Bau. Das sehen wir auch im Baustoffgroßhandel: Hier wurden im Januar flächendeckend steigende Verkaufspreise gemeldet. Insbesondere im Hochbau mussten die Unternehmen infolge der steigenden Materialkosten ihrerseits die Preise anheben und für die kommenden Monate waren vielerorts weitere Anpassungen vorgesehen“, sagt Ifo-Experte Felix Leiss.

Die Entspannung bei den Fachkräften zeigt sich in Hoch- wie Tiefbau: Sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau ging der Fachkräftemangel leicht zurück: 34,4 Prozent der Tiefbaubetriebe berichteten über einen Mangel an geeigneten Bewerbern, etwas weniger als noch im Dezember (37,1 Prozent). Im Hochbau sind aktuell 31,8 Prozent der Unternehmen betroffen, ein Rückgang um 5,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Binnen Jahresfrist ist der Wert jedoch um 15,5 Prozentpunkte gestiegen.

zuletzt editiert am 09. Februar 2022
Newsletter