ManoMano, Europas Plattform für Heimwerker- und Gartenprodukte, erhält eine Kapitalerhöhung in Höhe von 110 Millionen Euro. Das Unternehmen will im Jahr 2020 ein Handelsvolumen von einer Milliarde Euro zu erreichen.
Für die Kapitalerhöhung in Höhe von 110 Millionen Euro schließen sich die Investoren Eurazeo Growth, Aglaé Ventures und Bpifrance mit dem Fond Large Venture den ursprünglichen Investoren von ManoMano , CM-CIC, Partech, Piton und General Atlantic an. Bpifrancehatt sich bereits seit 2016 über den Fond Ambition Numérique aa ManoMano beteiligt. Das frische Kapital will das Unternehmen dafür nutzen, das Angebot seiner neuen B2B-Plattform für Handwerk und Industrie für Händler zu erweitern, neue IT-Fachkräften einzustellen und seine europäischen Erfolgsstory fortzusetzen.
ManoMano verzeichnet eigenen Angaben zufolge „als europäischer Online-Marktführer im Bereich Heimwerker- und Gartenprodukte“ derzeit mehr als 20 Millionen Besuche pro Monat und zählt europaweit über 2,5 Millionen aktive Kunden. Das sind doppelt so viele als noch bei der letzten Wachstumsfinanzierung im September 2017. Bereits ein Jahr später setzte ManoMano sein starkes Wachstum mit einer Umsatzsteigerung von 85 Prozent fort.
In sechs Ländern aktiv
Inzwischen gehört Deutschland als eines der sechs Länder, in denen ManoMano neben Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und Großbritannien vertreten ist, zum stärksten Wachstumssegment. So betrug in den vergangenen zwei Jahren der deutsche Anteil am Zuwachs des Handelsvolumens rund 200 Prozent. Auch der Personalzuwachs war in Deutschland am höchsten. Insgesamt sind 370 Mitarbeiter in den europäischen Märkten für ManoMano tätig.
Die heute angekündigte Wachstumsfinanzierung ermöglicht ManoMano, sein Wachstum in den fünf europäischen Auslandsmärkten fortzusetzen. Diese machen bereits 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In 2018 konnten diese fünf Märkte ManoMano ein dreistelliges Wachstum bescheren. Grund genug, dass in diesen Ländern eine ähnliche Entwicklung wie Frankreich angestrebt wird. So soll in Italien und Spanien die internationale Kundengewinnung gestärkt sowie in Deutschland und Großbritannien das Katalog- und Händlerportfolio weiter ausgebaut werden. Mittelfristig soll dann allein die deutsche Plattform 25 Prozent des gesamten Handelsvolumens erzielen.
„Deutschland ist der größte und am meisten komplexe Markt in Europa und zeichnet sich durch einen sehr starken Wettbewerb und besonders anspruchsvollen Kunden aus”, erklären Philippe de Chanville und Christian Raisson, die Gründer von ManoMano. „Wenn wir in Europa erfolgreich sein wollen, müssen wir in Deutschland erfolgreich sein. Da die deutsche Plattform die jüngste ist, werden wir alles daran setzen, den Produktkatalog und die angebotenen Dienstleistungen zu stärken. So werden wir sie zur besten auf dem Markt zu machen,” erklären die beiden Firmenchefs.
