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Quelle: ManoMano

Handel 2020-08-31T00:00:00Z ManoMano-Umfrage zu DIY-Präferenzen der Deutschen

Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Happydemics hat der digitale Marktplatz ManoMano rund 1.000 Personen aus Berlin, Brandenburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hamburg zu ihren DIY-Präferenzen befragt. Auch das Thema Heimwerken in Zeiten von Corona wurde näher beleuchtet.

Wo in Deutschland leben die Heimwerker-Königinnen und -Könige? Diese Frage stand bei der ManoMano-Umfrage im Fokus. Die Ergebnisse zeigen: Vor allem in Hamburg wurde in den letzten Monaten viel gewerkelt. So gaben hier 9 von 10 Befragten an, ein DIY-Projekt gestartet zu haben. Im Westen und Süden waren es immerhin noch mehr als die Hälfte. So wurden von 60 Prozent (in Nordrhein-Westfalen) und 65 Prozent (in Bayern) eigene Projekte im Garten, Balkon oder den eigenen vier Wänden umgesetzt. In Berlin und Brandenburg werkelten ebenfalls 60 Prozent und damit jeder zweite.

Zeitfaktor oft nicht ausschlaggebend

Doch was verhalf dem Heimwerken zu einer solchen Attraktivität? Die Befragung macht deutlich, dass für einen Großteil der Befragten die zusätzliche Zeit durch die Corona-Beschränkungen nur ein schwaches Argument war. Dies war nur für knapp jeden fünften in Bayern (19 Prozent), Berlin (19 Prozent) und NRW (18 Prozent) der Grund für ein DIY-Projekt. Wie auch schon bei den DIY-Projekten, stechen die Hanseaten hier hervor: Dort war für mehr als jeden Dritten (37 Prozent) die zusätzliche freie Zeit der ausschlaggebende Grund zu heimwerken. Auch die Lust auf etwas Neues packte die Hamburger – 19 Prozent gaben an, sich deshalb für Projekte, die Wohnung, Balkon oder Garten verschönern, entschieden zu haben. Reparaturen standen bei den Befragten eher weniger im Fokus – Handwerker sind also auch während der Krise nicht durch Heimwerker ersetzt wurden.

Die liebsten Werkzeuge

Hammer und Bohrer sind laut Umfrage die beliebtesten Werkzeuge der Deutschen. Mehr als ein Drittel der Hamburger entschied sich für den Hammer. Auch Bayern und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 32 und 35 Prozent präferierten dieses Werkzeug. Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg benannten Hammer und Bohrmaschine zu gleichen Teilen als ihren Liebling (32 Prozent).

Was darf auf dem Balkon oder im Garten nicht fehlen?

Das Heiligtum der Deutschen ist und bleibt jedoch der Grill: Er war der Gewinner in allen Bundesländern und stach damit die Konkurrenz Sonnenschirm, Pool und Hollywood-Schaukel aus. Mehr als ein Drittel der Befragten entschied sich für das Freiluft-Kochgerät. Echte Fans sind anscheinend die Nordrhein-Westfalen, die mit stolzen 49 Prozent Vorreiter sind. Der typische Grill- Liebhaber ist zwischen 25 und 34 Jahren; fast die Hälfte befindet sich in diesem Alter.

Während echte Griller im eigenen Garten oder in Parks am besten aufgehoben sind, scheint ein Must-Have für Balkonbesitzer der Sonnenschirm zu sein. Ganze 49 Prozent derjenigen, die den Sonnenschutz gewählt haben, gaben zuvor an, einen Balkon zu haben.

Kaufverhalten während der Corona-Krise

Das Online-Shopping hat durch Corona noch mal an Fahrt gewonnen. Rund 25 Prozent der Befragten aus NRW gaben etwa an, während der Corona- Krise mehr Onlinekäufe als zuvor getätigt zu haben. Darauf folgen die Bayern mit 22 Prozent. Das Schlusslicht hierbei bildet Berlin mit 17 sowie Hamburg mit 16 Prozent. Neben den vermehrten Onlinekäufen stellt sich heraus, dass der Großteil der Deutschen jedoch sein Konsumverhalten während der Krise heruntergeschraubt hat. Mehr als ein Drittel der Befragten gaben an, weniger gekauft zu haben, als zuvor. Heraus sticht vor allem, dass die wenigsten Personen warten wollten, bis die Geschäfte wieder geöffnet hatten.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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