Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds war der französische DIY-Markt im Jahr 2012 weiter auf Wachstumskurs. Von der positiven Entwicklung profitierten alle Vertriebskanäle gleichermaßen.
Nach wie vor bildet die DIY-Branche in Frankreich den größten Sektor im Bereich Ausstattung des Heims und positioniert sich weit vor Möbel (9,5 Mrd. Euro) und Unterhaltungselektronik (6 Mrd. Euro), wie Zahlen von Cetelem, einer auf Verbraucherkredite spezialisierten Bankengruppe, belegen.
Für den französischen DIY-Markt standen die Zeichen im vergangenen Jahr auf Wachstum. Der Gesamtumsatz stieg um 1,9 Prozent auf 24,50 Mrd. €, wie aus der jüngsten Studie des französischen Herstellerverbandes Unibal hervorgeht. Die Wachstumsrate des Vorjahres (+ 2,5 Prozent) wurde damit nicht mehr erreicht. Auf inflationsbereinigter Basis entwickelte sich der Umsatz leicht negativ (-0,45 Prozent).
Die Baumärkte bleiben bei den französischen Verbrauchern nach wie vor die erste Adresse, wenn es um die Ausstattung der eigenen vier Wände geht. Sie konnten ihren Gesamtumsatz 2012 um zwei Prozent steigern, die Vorjahresrate aber nicht wieder erreichen: 2011 lag der Zuwachs noch bei 3,4 Prozent. Die Umsätze mit klassischen Baumarktsortimenten entwickelten sich positiv (plus 2,6 Prozent), während das Gartengeschäft deutlich zurückging (-1,9 Prozent).
Verbessert hat sich die Situation für die Supermärkte. War ihr Umsatz im Jahr 2011 noch um 12,4 Prozent eingebrochen, verzeichneten sie für 2012 ein Plus von 1,5 Prozent. Für den Baustoffhandel standen die Zeichen ebenfalls auf Wachstum. Im Endverbrauchergeschäft setzten sie 1,7 Prozent mehr um, blieben damit aber deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (+3,9 Prozent). Erstmals seit vielen Jahren konnte der traditionelle Handel (kleine Baumärkte, Drogerien und Eisenwarengeschäfte mit weniger als 300 m² Verkaufsfläche) wieder einen leichten Umsatzzuwachs verbuchen und schloss das Jahr mit einem Plus von 0,5 Prozent ab.
>>> Den ganzen Artikel lesen Sie in Heft 12.2013 ab Seite 30. <<<
