KMU, Investition, IT
61 Prozent der deutschen KMU planen IT-Investitionen von mehr als 20.000 Euro in diesem Jahr. (Quelle: Sharp)

Handel 2023-07-14T06:22:01.994Z Mehr als die Hälfte der deutschen KMU investieren noch in 2023 in ihre IT

Trotz Wirtschaftskrise plant mehr als die Hälfte (61 Prozent) der mittelständischen Unternehmen noch in diesem Jahr in ihre IT zu investieren – und zwar jeweils mehr als 20.000 Euro. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des global agierenden Technologieunternehmens Sharp unter mehr als 500 IT-Entscheidern und -Beschaffungsverantwortlichen aus KMU verschiedener Branchen in ganz Deutschland.

Demnach werden nahezu alle befragten KMU (97 Prozent) 2023 verschiedene IT-Projekte umsetzen. Schwerpunktmäßig geht es dabei vor allem um die Verbesserung der IT-Sicherheit und Gewährleistung der Geschäftskontinuität, was insbesondere KMU im Bereich IT und Telekommunikation (76 Prozent) sowie Produktion (74 Prozent) stark beschäftigt. Weitere wichtige, branchenübergreifende Themen betreffen die Anschaffung neuer Hardware sowie die Implementierung von Cloud-Telefonie und Collaboration-Tools. Das Thema Cloud-Migration steht bei rund einem Drittel der Befragten (32 Prozent) im Fokus.

Die Ergebnisse legen nahe, so Sharp, dass KMU IT-Investitionen nicht länger als unvermeidlichen Kostenpunkt, sondern immer mehr als entscheidenden Treiber für Unternehmenswachstum und Gewinnsteigerung erkennen: Gezielte Investitionen in die IT ermöglichen es, Potenziale auszuschöpfen, aktuelle Fragestellungen effektiv anzugehen und damit langfristig größere Probleme und Kosten zu vermeiden.

Die größten Herausfordern: IT-Sicherheit, steigende Lieferkosten, Fachkräftemangel

Im Rahmen der Studie hat Sharp die KMU-Entscheider befragt, mit welchen Herausforderungen sie sich aktuell konfrontiert sehen und denen sie in den kommenden zwölf Monaten die höchste Priorität einräumen. Demzufolge sieht fast die Hälfte (43 Prozent) der befragten deutschen KMU das Thema IT-Sicherheit als dringlichstes Problem. Für 31 Prozent steht die Gewährleistung ununterbrochener Netzwerkfunktionalität im Fokus. Weitere 35 Prozent befürchten steigende Lieferkosten, und 33 Prozent bereitet das Thema Fachkräftemangel Kopfzerbrechen.

zuletzt editiert am 14. Juli 2023
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