Sika Flaggen (Quelle: Sika)
Sika beschleunigt sein Wachstum. (Quelle: Sika)

Industrie

11. November 2021 | Teilen auf:

Milliarden-Deal in der Bauchemiebranche

Der Sika-Konzern kauft für rund 5,2 Milliarden Euro die Unternehmensgruppe MBCC, zu der unter anderem die in Baumärkten vertriebene Marke PCI gehört. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

Die MBCC Group ist eine Tochtergesellschaft von Lone Star. Das Private-Equity-Unternehmen hatte die ehemalige Bauchemie-Sparte des BASF-Konzerns Ende 2019 übernommen. MBCC hat ihren Hauptsitz in Mannheim. Die Unternehmensgruppe, zu der unter anderem die Marke PCI gehört, beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern. 2021 wird das Unternehmen voraussichtlich rund 2,7 Milliarden Euro umsetzen.

 „Gemeinsam werden wir unser komplementäres Angebot an Produkten und Dienstleistungen über den gesamten Baulebenszyklus hinweg stärken. Mit unserem kombinierten Portfolio wollen wir nachhaltiges Bauen zum Wohl unserer Kunden, Mitarbeitenden, Aktionäre sowie künftiger Generationen ermöglichen und beschleunigen“, kommentiert Sika-Chef Thomas Hasler den Deal.

MBCC-CEO Jochen Fabritius sagt: „Unsere Produkte und Kompetenzen werden wieder Teil des Kerngeschäfts. Gemeinsam mit Sika wollen wir neue und spannende Geschäftsmöglichkeiten erschließen.“

Sika will mit der Übernahme seine „Wachstumsstrategie 2023 nochmals beschleunigen – auch über diesen Zeitraum hinaus“. Man erweitere das eigene Produkt- und Dienstleistungsangebot in den Bereichen Bauchemie und Industrieklebstoffe „durch das hochkomplementäre Portfolio“ von MBCC.

zuletzt editiert am 17.11.2021