Eine Tischplatte (Quelle: VDM/VHK)
Die Themen Wohnen und Einrichten haben nach wie vor hohen Stellenwert bei den Verbrauchern. (Quelle: VDM/VHK)

Industrie

17. November 2021 | Teilen auf:

Möbelindustrie profitiert von Exportgeschäft

Die deutsche Möbelindustrie hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 um 2,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro gesteigert. Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 7,3 Prozent, während der Inlandsumsatz nur um 0,7 Prozent zulegte.

„Unsere Branche hat in diesen volatilen, herausfordernden Zeiten ein solides Ergebnis erzielt“, kommentiert Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), den Geschäftsverlauf in den ersten drei Quartalen. „Dass sich das zweite Halbjahr etwas schwächer entwickeln würde als die erste Jahreshälfte, war absehbar, denn die Vergleichszahlen aus dem Vorjahreszeitraum liegen unter anderem wegen der Nachholeffekte nach dem ersten Lockdown und wegen des Mehrwertsteuereffekts auf hohem Niveau.“ 

Für das Gesamtjahr 2021 rechnen die Verbände weiterhin mit einem Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 17,2 Milliarden Euro. „Die Auftragseingänge bestätigen uns in unserer Prognose“, so Kurth. Der Blick nach vorne sei „derzeit von gemischten Gefühlen geprägt. Auf der einen Seite gibt es nach wie vor Herausforderungen bei der Materialbeschaffung und den damit verbundenen Preisentwicklungen sowie Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Pandemie. Andererseits bleibt das eigene Zuhause ein wichtiger Rückzugsraum in unsicheren Zeiten und das Thema Wohnen und Einrichten bei den Verbrauchern in den nächsten Monaten gewiss im Fokus.“

zuletzt editiert am 17.11.2021