Bis September vergangenen Jahres als Günzburger Steigtechnik bekannt, hat sich die Munk Group 2021 erfolgreich entwickelt. In diesem Jahr soll der Wachstumskurs fortgesetzt werden. Dazu investiert das Unternehmen kräftig.
„Unsere Bilanz ist durchwegs positiv: Wir waren stets lieferfähig, haben unsere Umsatzziele erreicht, erneut Personal aufgebaut und, was mir besonders wichtig ist: Wir mussten im Geschäftsjahr 2021 niemanden in Kurzarbeit schicken oder gar entlassen“, sagt Geschäftsführer und Inhaber Ferdinand Munk. „Die Neuausrichtung mit der neuen Firmenstruktur und dem klaren Bekenntnis zu unserem Familiennamen war natürlich das Leuchtturmprojekt des Jahres. Wenn man bedenkt, dass wir im Sommer in Leipheim für zehn Millionen Euro einen neuen Standort für den Geschäftsbereich Munk Rettungstechnik in Betrieb genommen haben und aktuell auch in Günzburg ebenfalls zehn Millionen Euro in den Firmensitz investieren, dann sieht man, zu welcher Leistung ein Familienunternehmen mit seinem Team fähig ist. Genau auf diese Stärken zählen wir mehr denn je in Zukunft. Wie das sehr gute Feedback zeigt, haben wir den richtigen Weg eingeschlagen.“
Von Lieferengpässen sei die Unternehmensgruppe nicht betroffen gewesen, so Munk. „Wir profitieren von langjährigen und partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Zulieferern und haben außerdem früh strategische Maßnahmen eingeleitet, wie zum Beispiel die Lagerkapazitäten erhöht. Die hohe eigene Fertigungstiefe hat uns dabei ebenso geholfen wie effizient gestaltete Lieferketten. So war es möglich, dass wir unsere Lieferfähigkeit auf gewohnt hohem Niveau halten konnten. Trotz Krise war 98 Prozent unseres Seriensortiments ab Lager verfügbar und wir konnten den Handel und unsere Kunden zuverlässig bedienen. Das gilt übrigens auch weiterhin, wir haben die Weichen frühzeitig gestellt.“
