Böller, Feuerwerk, abgebrannt
Absolutes Böllerverbot in der Diskussion. (Quelle: Pixabay /meineresterampe)

Handel

9. January 2023 | Teilen auf:

Nach Silvesternacht: Sofotiges absolutes Böllerverbot gefordert

Ein von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) koordiniertes und von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstütztes Verbändebündnis fordert in einem Offenen Brief mit Nachdruck ein endgültiges Böllerverbot.

Der Brief richtet sich nach Angaben der DUH an die zuständige Bundesinnenministerin Faeser, aber auch an Gesundheitsminister Lauterbach und Umweltministerin Lemke, da die Böllerei auch der Gesundheit der Menschen sowie der Umwelt schadet. Bereits mehr als 95.000 Menschen haben laut DUH den Offenen Brief unterzeichnet. Die einzige Maßnahme, die Einsatzkräfte wie auch alle anderen Menschen, die Tiere und Umwelt schützt, sei ein bundesweites und vollständiges Böllerverbot, so das Bündnis.

Breite Unterstützung erhält die Bündnisforderung auch von der Mehrheit der Bevölkerung. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg sprechen sich 53 Prozent der deutschen Bevölkerung für ein Verbot der archaischen Silvesterböllerei aus.

Insbesondere viele große Baumarktbetreiber haben auch diesmal zum Jahreswechsel 2022/23 auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern verzichtet. Zugunsten des Tier- und Umweltschutzes wie es hieß. In den beiden Jahren zuvor war der Verkauf bereits pandemiebedingt verboten.

zuletzt editiert am 09.01.2023