Hartmut Jenner, Kärcher, Vorstand
Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG (Quelle: Kärcher)

Industrie 2025-12-12T07:22:01.126Z Nachhaltigkeitsstrategie 2030: Kärcher setzt sich ehrgeizige Ziele

Das Familienunternehmen Kärcher hat seine Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 vorgestellt und verfolgt damit ambitionierte Pläne für eine verantwortungsvolle Zukunft. Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck entlang der globalen Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und soziale Verantwortung konsequent umzusetzen.

„Eine nachhaltige Entwicklung ist bei Kärcher entlang der gesamten Wertschöpfung verankert“, wird Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG in einer Mitteilung zitiert. „In den letzten Jahren konnten wir bereits große Fortschritte erreichen und dabei einige Ziele wie das der Emissionsreduktion sogar übertreffen. Mit unseren neuen Zielen bis 2030 fordern wir uns jetzt konsequent weiter heraus.“

Konkrete Maßnahmen in vier Bereichen

  • Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks: Kärcher verfolgt das Ziel der CO₂-Neutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die von der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigten Emissionsreduktionsziele stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen und unterstützen die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius. Bis 2030 sollen beispielsweise die Scope-3-Emissionen – also indirekte Emissionen durch eingekaufte Waren und Dienstleistungen – um 51,6 Prozent je tausend Euro Wertschöpfung gesenkt werden. Ein wichtiger Schritt ist die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien aus Solar-, Wasser- und Windkraft.

  • Förderung der Kreislaufwirtschaft: Das Unternehmen setzt auf langlebigere und reparaturfreundliche Produkte, erhöht den Einsatz von Recyclingkunststoffen in der Fertigung auf 15 Prozent und erweitert zirkuläre Geschäftsmodelle wie Miet- und Wiederaufbereitungsoptionen. Diese sollen bis 2030 im Vergleich zu 2025 um 90 Prozent wachsen.

  • Übernahme von Verantwortung: Kärcher engagiert sich für faire und sichere Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Wahrung von Menschenrechts- und Umweltstandards ist ebenso zentral wie die Gewährleistung existenzsichernder Löhne für Mitarbeitende weltweit.

  • Erhöhung der Transparenz: Der Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit soll durch die Erhebung systematischer ESG-Daten (Environmental, Social, Governance) messbar und nachvollziehbar werden. Diese sollen als wichtige Grundlage für strategische Unternehmensentscheidungen fungieren und die Nachhaltigkeitsleistung kontinuierlich verbessern.

Kärcher unterstreicht mit seiner Strategie 2030 einmal mehr seine führende Rolle in der Branche, sowohl ökologisch als auch sozial. Die neuen Ziele markieren den nächsten Schritt hin zu einem zukunftsorientierten unternehmerischen Handeln.

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zuletzt editiert am 12. Dezember 2025