Ein Gruppenfoto von drei Männern in Anzügen, die an einem Tisch sitzen und in die Kamera lächeln.
Vorstände von Nordwest v.l.: Michael Rolf, Thorsten Sega und Jörg Simon. (Quelle: Nordwest)

Handel 2025-05-09T06:44:53.622Z Nordwest schließt Geschäftsjahr 2024 zufriedenstellend ab

Der Nordwest-Konzern hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Geschäftsvolumen von 4.645,1 Millionen Euro abgeschlossen und liegt damit 3,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Angesichts der herausfordernden Konjunkturbedingungen zeigt sich das Verbundunternehmen mit dem Geschäftsjahr 2024 zufrieden und konnte insbesondere den Bestwert im Lagergeschäft aus dem Vorjahr bestätigen.

Wie das Unternehmen in einer Mitteilung weiter bekannt gibt hat sich die Anzahl der Fachhandelspartner auf Vorjahresniveau entwickelt undbelief sich per 31. Dezember 2024 auf 1.252. Nordwest ist zudem überzeugt, unter anderem mit der Investition in das neue Logistikzentrum in Alsfeld die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen, heißt es in der Mitteilung,

Der Konzern wies nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnisnach Ertragsteuern in Höhe von 11,4 Millionen Euro aus. Das sind 9,0 Prozent weniger als im Jahr 2023. Mit Blick auf das Ergebnis vorFinanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) fiel dieses mit 16,4 Millionen Euro um 12,9 Prozent niedriger als im Vorjahr aus.

Die deutsche Wirtschaft erholte sich zögerlicher als erwartet von denHerausforderungen der jüngsten Vergangenheit. Auch Nordwest ist von dieser gesamtwirtschaftlichen Situation nicht entkoppelt, führt Vorstand Michael Rolf aus: „Die Entwicklung der einzelnenGeschäftsbereiche von Nordwest ist eng mit der konjunkturellen Entwicklung insbesondere in den baunahen Segmenten sowie der Industrie verbunden. Unverändert waren diese Rahmenbedingungen ein entscheidender Einflussfaktor für die Entwicklung des Geschäftsvolumens. Das baukonjunkturelle Umfeld hatte somit einen unmittelbaren negativen Einfluss auf die Geschäftsvolumina in den Bereichen Bau, Stahl und damit auch indirekt bei Team Faktor, Haustechnik und Handwerk/Industrie. Dennoch hat die Entwicklung nach Geschäftsarten wieder gezeigt, dass insbesondere die Attraktivität des Nordwest-Zentrallagers in schwierigen Zeiten viele Vorteile für die Fachhandelspartner mit sich bringt.“

Akquisition neuer Fachhandelspartner im Visier

Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben die Großprojekte der nächsten Jahre konsequent um, um für eine zukünftige Erholung der Konjunktur gerüstet und zukunftsfähig aufgestellt zu sein. Das Verbundunternehmen fokussiert als einen Aspekt der Wachstumsstrategie dieses Jahr zusätzlich die Akquisition neuer Fachhandelspartner und Lieferanten. Insgesamt wird für 2025 damit gerechnet, dass der Zugewinn neuer Partner und die damit einhergehenden neuen Absatzmöglichkeiten sowie eine erhoffte Belebung in der zweiten Jahreshälfte zu einem leichten Anstieg des Geschäftsvolumens im Vergleich zum Vorjahr führen werden, heißt es in der Konzern-Mitteilung.

zuletzt editiert am 09. Mai 2025
Newsletter