Im Zuge der digitalen Transformation richtet Obi auch sein Marketing neu aus. Das Markenerlebnis soll direkt aus dem Angebot kommen, wie das Fachmagazin „Horizont“ berichtet.
Eine Leadagentur braucht Obi nicht mehr. Warum, haben Dr. Sebastian Gundel, Managing Director OBI Next, und Christian von Hegel, Managing Director Corporate Marketing, in einem Gespräch mit dem Fachmagazin „Horizont“ erläutert. Tempo und Arbeitsweise hätten sich verändert, meint Gundel. „Wir sind überzeugt, dass sich die Marke Obi auch aus dem Erlebnis des Angebotes definieren muss. Und deshalb müssen wir mit unserer Kommunikation einfach näher an das heranrücken, was wir tun.“
Obi nutze daher neue Konzepte wie Influencer Marketing und Events. Beim Donauinselfest in Wien war das Unternehmen mit einem 15 Meter hohen „Markenturm“ vertreten, von dessen Plattform aus Influencer sowie ausgewählte Kunden und Mitarbeiter das Festival aus der Vogelperspektive erleben konnten. Über die Marktführerschaft von Obi spreche man „nicht oft“, so Gundel. Der Kunde müsse „den Wert der Nummer 1 im Angebot spüren“. Über die Media-Strategie setze Obi Marktführer-Signale.
Auf klassische Werbekanäle wie das Fernsehen will das Unternehmen trotz der neuen Ansätze nicht verzichten. „Wir würden 10 bis 15 Prozent der Menschen nicht mehr erreichen – egal, welchen Kanal wir abschalten würden“, sagt von Hegel.
