Infografik, Jugendstudie
Die wichtigsten Erkenntnisse der Obi Jugendstudie zusammengefasst. (Quelle: Obi)

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15. September 2022 | Teilen auf:

Obi-Jugendstudie: DIY-Projekte befreien und lassen kreativ sein

Raus aus der gefühlten Dauerkrise. Junge Menschen der Generationen Z (ab 1995) und Alpha (ab 2010) sehen in DIY-Projekten ein Mittel, um sich selbstwirksam zu fühlen und sich aus dem Corona-Blues und der Unsicherheit, die sie gegenüber der Zukunft empfinden, zu befreien. So das Ergebnis der jetzt veröffentlichten Kinder- und Jugendstudie, für die das Marktforschungsinstitut Rheingold erstellt hat.

Die Studie im Auftrag von Obi, für die insgesamt 1.017 Jugendliche aus Deutschland und Österreich im Alter zwischen 13 und 18 Jahren befragt wurden, zeigt, dass bereits 71 Prozent der jungen Menschen ihr eigenes Zimmer komplett umgestaltet haben und jeder Dritte kleine Deko-Gegenstände selbst gebaut hat. Die Motivation für solche Projekte ergibt sich für die Befragten vor allem aus dem finalen Werkstolz (70 Prozent) sowie dem Spaß daran, die eigenen Vorstellungen in DIY-Projekten zu verwirklichen (64 Prozent), so die Studie.

Mit der Studie habe man einen tiefen Blick in die Lebenswelt der heranwachsenden Generationen geworfen, verdeutlicht Sebastian Buggert, Mitglied der Geschäftsführung beim Rheingold Institut. "Es zeit sich, dass sie angesichts der gefühlten Dauerkrise, mit der sie sich konfrontiert sehen, ein großes Bedürfnis haben, ein Projekt zu finden, welches nicht mit einer großen Erwartung an sie verknüpft ist, bei dem sie Fehler machen und sich ausprobieren dürfen. Etwas, was ihnen in den letzten Jahren gefehlt hat." Do-it-yourself-Projekte können mit ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten genau diesen Bedarf vollständig abdecken. Die Gelegenheit, vorhandene Materialien wiederverwerten zu können, sei für Jugendliche ebenfalls ein großer Antrieb, so der Experte im Bereich der psychologischen Markt- und Trendforschung.

Wer gerne selber werkelt und bastelt braucht ist dankbar für Inspirationen. Der Baumarktfilialist Obi bietet hier unterschiedliche Formate: In der Obi MachBar in Köln als auch in Online-Formaten mit Upcycling und Ready-Made Workshop-Formate für exakt diese Bedürfnisse . Upcycling steht dafür, dass Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe zu neuwertigen Produkten umgewandelt werden. Ready-Made Workshops geben inspirierende Ideen, wie ursprünglich industriell hergestellte Alltagsgegenstände aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst werden und in ein neues Deko-Objekt integriert werden können.

Auch mit den weiteren Erkenntnissen der Studie fühlt sich Obi nach eigenen Angaben in seinen Angeboten bestätigt: So lassen sich Jugendliche von Videos oder Online-Beiträgen für eigene DIY-Projekte inspirieren, gerade auch von Influencern und Content Creatorn aus der eigenen Generation (58 Prozent). Zudem folgen junge Erwachsene mehr und mehr Social-Media-Kanälen, zum Beispiel auf Instagram, TikTok oder Pinterest, bei denen sich alles um das Erlebnis DIY dreht.

„Wir legen viel Wert darauf, dass unsere How-To-Videos auch bei geringen DIY-Fähigkeiten leicht verständlich und für unsere Kunden nachahmbar sind. Das ist für uns ganz im Sinne unseres ‚Alles Machbar‘-Verständnisses. Wir wollen nicht nur den Profis Tipps und Tricks vermitteln, sondern alle Menschen befähigen, ihre Projekte zu Hause selbst anzugehen – unabhängig von Alter, Herkunft oder DIY-Fähigkeiten“, erklärt Christian von Hegel, Managing Director Corporate Marketing bei Obi.

zuletzt editiert am 21.09.2022