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Quelle: Obi

Handel 2017-11-03T00:00:00Z Obi-Mitarbeiter wieder im Streik

Die Obi-Mitarbeiter von sechs Baumärkten in der Region Hannover haben gestern und am heutigen Freitag ihre Arbeit niedergelegt. Auch in Obi-Märkten in Sachsen und Sachsen-Anhalt hat Verdi zum Streik aufgerufen.

Hintergrund ist die Forderung der Gewerkschaft Verdi an die Baumarktkette, über die Anerkennung der für den Handel geltenden Tarifverträge zu verhandeln. Nach Angaben der Gewerkschaft stellt sich Obi in dieser Angelegenheit stur: "Wenn Aufforderungen zur Aufnahme von Tarifverhandlungen penetrant ignoriert werden, wenn die Beschäftigten dadurch weiterhin bei einem Arbeitgeber arbeiten, der die Zahlung von tariflichen Löhnen und Gehältern ablehnt, wenn die Spanne zwischen einer tariflichen Entlohnung und der Zahlung nach Gutdünken des Arbeitgebers immer mehr auseinanderklafft, müssen wir handeln", so die für Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständige Streikleiterin Michaela Rücker-Harckenthal gegenüber dem Nachrichtenportal Tag24.de.

Die Beschäftigten bei Obi erhalten laut Gewerkschaftsangaben von ihrem Arbeitgeber bis zu 12 Prozent weniger Gehalt, als es der Tarifvertrag vorsieht.

In der Region Hannover wurden und werden die Standorte Laatzen, Hannover-Linden, Neustadt am Rübenberge, Garbsen und Barsinghausen bestreikt, in Sachsen und Sachsen-Anhalt sind es die Märkte in Wittenberg, Bitterfeld, Halle(Saale), Naumburg und Leipzig-Burghausen.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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