Im Bieterverfahren um die Übernahme von Baumärkten von Hellweg und BayWa Bau & Garten hat Obi den Zuschlag für mindestens fünf Standorte erhalten – vorbehaltlich der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Für weitere Standorte wurde Obi als präferierter Investor nominiert. Das Unternehmen plant, insgesamt bis zu 12 ehemalige Hellweg- bzw. BayWa Bau & Garten Märkte in das Obi Ökosystem zu integrieren. Das gibt der Baumarktbetreiber in einer Mitteilung bekannt.
Mit der angestrebten Übernahme von mindestens fünf Hellweg bzw. BayWa Bau & Garten Märkten möchte Obi nach eigenen Angaben sein stationäres Marktnetz in Deutschland auf mindestens 363 Standorte erweitern.
Hendrik Voigt, Country Manager Deutschland, sagt: „Mit mehr als 660 stationären Märkten in Europa ist Obi ganz klar ein internationaler Player. Aber Deutschland ist und bleibt unser Heimatmarkt und wir glauben an diesen starken Wirtschaftsstandort. Mit dem Vorhaben, Hellweg- und BayWa Bau & Garten-Märkte an für uns relevanten Standorten ins Marktnetz zu integrieren, können wir OBI noch näher zu unseren Kundinnen und Kunden bringen. Zudem bietet sich uns die Chance, die Arbeitsplätze zahlreicher Expertinnen und Experten in unserer Branche zu erhalten und langfristig zu sichern.”
„Neben dem Wachstum über Franchisepartner bietet die Übernahme dieser ausgewählten Hellweg- und BayWa Bau & Garten-Standorte einen attraktiven Hebel, um die Zahl unserer Märkte und damit die stationäre Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden in Deutschland noch schneller auszubauen”, sagt Dr. Sebastian Gundel, CEO der Obi Group Holding. „Entscheidend für die Auswahl war neben der Rentabilitätsprüfung der infrage kommenden Standorte vor allem die strategische Lage, um die wenigen Präsenzlücken der Marke Obi für unsere Kundinnen und Kunden zu schließen.“
Nach Abgabe eines bindenden Angebots erhielt Obiden Zuschlag für diese fünf Standorte: Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße und Münster-Gievenbeck (alle Hellweg) sowie Nördlingen und Wolfratshausen (beide BayWa Bau & Garten). Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung strebt Obi an, diese Märkte mit allen rund 250 Angestellten zum 1. Dezember 2026 zu übernehmen und nach den notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen voraussichtlich im März 2027 für Kundinnen und Kunden zu öffnen.
Für sieben weitere Standort im Bundesgebiet sind die Verhandlungen derzeit noch nicht abgeschlossen, heißt es.
