Obi Russland
Den Namen "Obi" darf der russische Investor nicht weiterverwenden. (Quelle: BaumarktManager)

Branche 2022-08-17T07:28:13.724Z Obi-Standorte in Russland für 10 Euro verkauft

Die 27 Niederlassungen der deutschen Baumarktkette in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten für 600 Rubel (etwa 9,61 Euro) an einen russischen Investor verkauft worden.

Der russische Geschäftsmann und Investor Josef Liokumowitsch hat am 15. August in einem Interview mit dem Magazin "Forbes" bestätigt, dass er einen Anteil von 60 Prozent am Russland-Geschäft des zur Tengelmann-Gruppe gehörenden Konzerns übernommen hat. Wer die restlichen 40 Prozent Anteil inne hat, ist vorerst nicht bekannt. Der Name "Obi" darf künftig nicht mehr verwendet werden. Der niedrige Kaufpreis von 10 Euro sei zustandegekommen, so der russische Investor in besagtem Interview, weil er Schulden in Höhe von rund 30 Millionen Euro beglichen habe, die der Konzern in Russland angehäuft haben soll.

Die deutsche Obi-Leitung hatte im März als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine die dauerhafte Schließung der Filialen in Russland verkündet (Baumarktmanager berichtete)

zuletzt editiert am 17. August 2022
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