Eine Frau in einem gelben Kleid steht in einer modernen Küche und packt eine grüne Einkaufstasche aus.
Über 100.000 Pflanzentüten von Obi und Too Good To Go konnten in Deutschland und Österreich bereits gerettet werden. (Quelle: Obi Group)

Handel 2025-11-05T07:17:36.847Z Obi und Too Good to Go bauen Zusammenarbeit aus

Obi und Too Good To Go melden 100.000 gerettete Überraschungstüten mit durchschnittlich drei Pflanzen aus den bereits teilnehmenden Obi Märkten in Deutschland und Österreich. Der Ausbau der Zusammenarbeit in Italien und Polen ist geplant, zudem gibt es neue Angebote für Obi Kundinnen und Kunden.

Jeden Tag ein bisschen besser”: Diesem Leitsatz folgt die ESG-Strategie (Environmental, Social and Governance) von Obi; der DIY-Experte ist sich seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst. Und diesem Leitsatz folgend hat sich der Baumarktbetreiber mit Too Good To Go, der globalen Plattform, um Lebensmittel vor der Verschwendung zu retten,  zusammengetan, um herauszufinden, ob sich nach dem gleichen Prinzip auch Pflanzen retten lassen, die eigentlich als nicht mehr verkäuflich eingestuft werden.

Gestartet als Pilotprojekt

Was als Pilotprojekt in zwei Märkten in Leipzig mit zunächst ausschließlich essbaren Pflanzen begann, ist seit dem deutschlandweiten Roll out und der Erweiterung auf nicht essbare Pflanzen im Herbst vergangenen Jahres massiv gewachsen: Ende Oktober durchbrachen Obi und Too Good To Go – mittlerweile auch mit Beteiligung österreichischer Märkte – jetzt die Schallmauer von 100.000 geretteten Pflanzentüten. Dies teilt die Wermelskirchener Konzernzentrale mit.

Dass wir gemeinsam so schnell auf eine solch beeindruckende Zahl an geretteten Pflanzen kommen, haben wir uns sicher erhofft, aber garantiert nicht erwartet”, sagt Lukas Fuchs, Projektleiter Kreislaufwirtschaft bei Obi. „Insgesamt sprechen wir über mehr als 300.000 Pflanzen, die wir vor der Entsorgung bewahrt haben und die doch noch ihren Weg in das Zuhause unserer Kundinnen und Kunden gefunden haben”, so Lukas Fuchs weiter – und gibt einen Ausblick: „Nachdem wir Mitte 2025 bereits unsere Obi Märkte in Österreich in das Programm eingebunden haben, freuen wir uns, nun kurz vor dem Start in Italien zu stehen. Auch eine Beteiligung unserer Märkte in Polen ist bereits geplant.”

So funktioniert's

Kundinnen und Kunden, die das Angebot von Obi und Too Good To Go nutzen und zu einem reduzierten Verkaufspreis Pflanzen vor der Entsorgung retten möchten, laden sich die Too Good To Go-App aus dem App Store bzw. bei Google Play herunter, registrieren sich und können sofort prüfen, wo sich der nächstgelegene Obi Markt in ihrer Umgebung befindet. Derzeit sind bereits mehr als 250 OBI Märkte in Deutschland sowie über 60 in Österreich für die Teilnahme an der Kooperation registriert.

Auf Basis dieser erfolgreichen Zusammenarbeit hat Obi laut Mitteilung sein Angebot von über Too Good To Go zu rettenden Warengruppen erweitert: Neben Überraschungstüten mit süßen oder salzigen Snacks sowie Tierfutter werden zukünftig auch saisonale Pflanzenangebote nach ihrem jeweiligen Aktionszeitraum über die Plattform zu einem reduzierten Preis verfügbar gemacht. Den Auftakt machen Allerheiligen-Gestecke, später im Jahr folgen Adventsgestecke sowie bis Heiligabend noch nicht verkaufte Christbäume.

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zuletzt editiert am 18. November 2025