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Quelle: bevh

Handel 2019-12-09T00:00:00Z Onlinehandel: Stärkster Auftakt zum Weihnachtsgeschäft seit fünf Jahren

Nach neun Wochen des vierten Quartals 2019 liegt der Onlinehandel in Deutschland bereits 12 Prozent über dem Vorjahreswert und steuert auf ein Rekordwachstum zu. Laut bevh erreichten die über Onlinekanäle erzielten Bestellungen bis 29. November 14,8 Milliarden Euro.

In dem Umsatzvolumen ist das sogenannte Black Weekend, der Verkaufszeitraum vom Black Friday bis zum nachfolgenden Cyber Monday, in diesem Jahr nur anteilig enthalten. 2018 lagen die Aktionstage, die an den US-amerikanischen Thanksgiving-Feiertag geknüpft sind, eine Woche früher und flossen vollständig in den Vergleichsumsatz ein.

„Nach dem bisherigen sehr guten Verlauf für den Onlinehandel, nicht nur im vierten Quartal, können wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2019 auf ein Wachstum von mindestens 11 Prozent anheben. Auf dieser Basis werden wir sicher im Jahr 2019 erstmalig die 70-Milliarden-Euro-Grenze im E-Commerce knacken“, sagt Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh). Der E-Commerce hatte nach Verbandsangaben im Vergleichszeitraum einen Anteil von 98,4 Prozent am gesamten Interaktiven Handel. Dieser enthält zusätzlich die Bestellungen, die telefonisch oder schriftlich erfolgen.

Der Umsatz mit digitalen Dienstleistungen liegt nach den ersten neun Wochen des 4. Quartals bei 3,5 Milliarden EUR inkl. USt, dies entspricht einem Plus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der gesamte Interaktive Handel, der klassische Versandhandel und E-Commerce, erzielte in den ersten neun Wochen des vierten Quartals 2019 einen Gesamtumsatz mit Waren von 15,0 Milliarden Euro inkl. USt und erwirtschaftete damit ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (13,7 Milliarden Euro inkl. USt).

Das Warengruppen-Cluster „Freizeit“ (DIY, Spielwaren, Hobby/Freizeitartikel) erreichte laut Verband ein Umsatzplus von 10,7 Prozent im Onlinehandel gegenüber den ersten neun Wochen des vierten Quartals 2018.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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