Zwischen Januar und März 2021 hat die E-Commerce-Branche in Deutschland einen Brutto-Umsatz in Höhe von rund 21,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das außerordentliche Wachstum resultiert laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) aus der Stagnation des E-Commerce im Vorjahresquartal mit dem ersten Corona-Lockdown.
Hätte sich das Vorjahresquartal wie im langjährigen Mittel von 11 Prozent entwickelt, wäre im ersten Quartal 2021 ein erhöhtes Wachstum von rund 17 Prozent erreicht worden, berichtet der Verband. Bei den digitalen Dienstleistungen gab es im ersten Quartal 2021 einen dramatischen Einbruch um mehr als 70 Prozent, vor Jahresfrist lag der Rückgang nur bei 13,4 Prozent.
Die Kategorien, die auch eigentlich im Einzelhandel hätten gekauft werden können – Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente – konnten erneut deutliche Zuwächse im ersten Quartal 2021 verzeichnen. Auch Baumarkt- und Haushaltswaren sowie Bürobedarf stehen weiterhin hoch im Kurs bei den Verbrauchern.
„Die E-Commerce-Branche setzt auch ohne Pandemie-bedingten Schub ihr nachhaltiges Wachstum fort. Sie erweist sich weiterhin als verlässlicher und solider Versorger und hat ihr Leistungsversprechen gehalten. Die belegt auch die anhaltend sehr hohe Zufriedenheit der Verbraucherinnen und Verbraucher mit 98 Prozent. An diesem Wachstum nehmen alle Vertriebswege im Onlinehandel vergleichbar teil“, sagt bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer.
