PCI-Hauptsitz in Augsburg. (Quelle: PCI)

Industrie 2025-03-13T06:23:18.023Z PCI Augsburg GmbH feiert 75-jähriges Firmenjubiläum

Die PCI Augsburg GmbH feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet 1950 als Poly-Chemie-Ingenieurgesellschaft mbH, ent­wickelte sich der einstige Zweimannbetrieb zu einem der führenden Hersteller bau­chemischer Produkte in Deutschland, begleitet von einer Vielzahl an Innovationen. Als Teil der Sika in Deutschland schreibt das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte fort.

Trotz der anhaltenden Baukrise, vor allem im Neubau, ist die PCI laut Konzernmitteilung unter dem Dach der Sika für die Zukunft gut gerüstet. Zur Unterstützung des Fachhandels und der Verar­beiter stehen Systemlösungen für die Sanierung, Renovierung und Modernisierung weiterhin im Mittelpunkt. Diese sorgen dafür, dass der Handwerker im komplexen Bereich der Renovierung so einfach und so erfolgreich wie möglich seine Arbeiten durchführen kann, und bieten Sicherheit, dass alles optimal zusammenpasst und funktioniert. Aufgrund des Fachkräftemangels werden leicht verständliche Systeme benötigt, die einfach umzusetzen sind und eine sichere Baustelle gewährleisten kön­nen. Ergänzt werden sie durch zusätzliche digitale wie analoge Hilfestellungen und Tools, heißt es in der Mitteilung.

„Vom Zweimann-Betrieb der Nachkriegszeit zu einem der führenden Hersteller bau­chemischer Produkte – darauf kann man stolz sein“, so Joachim Straub, Vorsitzender der PCI-Geschäftsführung. „Unser Erfolgsgeheimnis war schon immer, zu wissen, was der Markt braucht, so dass wir uns in Zukunft noch besser auf die sich ändernden Marktbedingungen einstellen können.“ Daniela Schmiedle, Geschäftsführerin Sika Deutschland, ergänzt: „Aber dies gelingt nur in enger Zusammenarbeit mit Fachhänd­lern und Verarbeitern sowie dank der Leistung von engagierten Mitarbeitenden. Wir möchten daher an dieser Stelle sowohl den Kunden als auch dem PCI-Team für 75 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit danken und blicken sehr optimistisch in die Zukunft.“

Wie die Erfolgsgeschichte begann

Mit der bahnbrechenden Neuentwicklung ‚Beton-Emulsion‘ zur Verbesserung der Hafteigenschaften von zementären Mörteln gelang den Gründern Karl Strehle, Ingeni­eur in Augsburg, und Hans W. Schulz, Kaufmann in Frankfurt, bereits 1951 der erfolg­reiche Markteinstieg. Der Mörtel-Haftzusatz war der passende Baustoff für die Wirt­schaftswunderjahre und machte noch 1954 ca. 75 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Als PCI Emulsion befindet sich dieses Produkt auch heute noch im Sortiment.

zuletzt editiert am 13. März 2025