Toom Baumarkt, Außenaufnahme
Mit dem neuen Ausbildungsjahr haben rund 279 junge Menschen im Markt, in der Zentrale und im Lager Dietzenbach ihre neue Ausbildung bei Toom begonnen. (Quelle: Toom)

Handel 2023-02-15T10:18:47.707Z Pestizide: Toom listet 22 Artikel aus

Die Reduktion von chemisch-synthetischen Pestiziden ist wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Toom Baumarkt. Kompetente Unterstützung erhält der Baumarktbetreiber von der unabhängigen Umweltschutzorganisation Global 2000. Im ersten Schritt des gemeinsamen Pestizid-Screenings wurden im Jahr 2022 22 Artikel durch nachhaltigere Alternativen ersetzt.

Ziel des Baumarktbetreibers ist es, Pestizide und Biozide in seinem Sortiment zu reduzieren und auszulisten. Hierzu pflegt Toom nach eigenen Angaben bereits seit 2015 ein intensives Rückstandsmonitoring bei der Pflanzenproduktion, um den Umwelt- und Insektenschutz stetig voranzutreiben. Darüber hinaus habe die seit 2020 bestehende Zusammenarbeit mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Global 2000 zum Ziel, das komplette Pestizidsortiment auf Risiken für Mensch und Tier zu untersuchen, teilt die Baumarktkette mit.

Im vergangenen Jahr wurden laut Konzernangaben insgesamt 22 Artikel aus dem Sortiment verbannt und durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt. Darunter fallen Mittel zum Pflanzenschutz und zur herkömmlichen Schädlingsbekämpfung. Davon ausgenommen seien aufgrund fehlenden umweltverträglicheren Alternativen einige wenige Artikel, beispielsweise Rodentizide. Zu den ausgelisteten Produkten zählen laut Toom all jene, die innerhalb des Risiko-Ampelsystems als „Rot“ markiert wurden.

„Durch die Erweiterung unserer Negativliste sind unsere Artikel im Bereich der Pflanzenschutzmittel nun zu dreiviertel biologischen oder biotechnischen Ursprungs“, sagt Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik bei Toom. Nach der ersten Sortimentsumstellung soll es allerdings noch weitergehen, erklärt Rotondi: „Auf Basis der Ergebnisse werden wir weitere Artikel bis Ende 2023 durch weniger gefährliche Alternativen austauschen.“

zuletzt editiert am 15. Februar 2023
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