Dominique Rotondi, CEO Toom
Dominique Rotondi Geschäftsführer für Einkauf und Logistik und zuständig für das Nachhaltigkeitsengagement bei Toom. (Quelle: Toom)

Handel 2023-11-29T08:11:09.051Z Pestizide: Toom listet weiter konsequent aus

Nach der Ablehnung eines Gesetzes zur Reduktion von Pestiziden im EU-Parlament bleibt der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden vorerst unverändert. Toom verfolgt dennoch weiterhin konsequent die Reduktion und Auslistung von chemisch-synthetischen Pestiziden im Hobbybereich und setzt auf umweltfreundlichere Alternativen.

„Artenschutz und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Pestiziden sind für uns bei toom eine Selbstverständlichkeit und so ist klar: Wir machen weiter! Wir prüfen und optimieren unser Sortiment stetig und hoffen, dass die Politik nachzieht“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer für Einkauf und Logistik und zuständig für das Nachhaltigkeitsengagement bei Toom.

Mithilfe eines Ampelsystems wurden Produkte identifiziert, deren Wirkstoffe ein erhöhtes Risiko für Mensch und Umwelt darstellen. Daraufhin ersetzte Toom nach eigenen Angaben 48 Artikel durch nachhaltigere Alternativen, darunter Pflanzenschutzmittel und herkömmliche Schädlingsbekämpfungsmittel. Die Umstellung erfolgte transparent anhand des Ökotox Index von GLOBAL 2000, welcher die Gefahren einzelner Wirkstoffe sowie negative Cocktaileffekte im Zusammenspiel verschiedener Wirkstoffe berücksichtigt. Produkte, die innerhalb dieses Systems als orange oder rot* markiert wurden, schließt Toom konsequent aus dem Sortiment aus.

Die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bei toom geht laut Konzernangaben noch weiter: Auch bei der Pflanzenproduktion für das „Nützlingsfreundlich“-Sortiment sei der Einsatz sämtlicher bienengefährlicher Pestizide verboten, heißt es. Bereits seit 2015 führt das Kölner Unternehmen ein intensives Rückstandsmonitoring bei der Pflanzenproduktion durch.

zuletzt editiert am 28. November 2023
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