SAKRET drainfähige Verlegesysteme für Pflaster und Fliesen in gebundener Bauweise mit natürlicher Entwässerung bei reduzierter Oberflächenversieglung.
Ob für den Pkw-Stellplatz, die Garagenzufahrt, die Terrasse und die Gartengestaltung mit Wegen - Pflaster in gebundener drainfähiger Verlegung sind eine feste, langlebige und wasserdurchlässige Befestigung, die das Regenwasser versickern lässt und den natürlichen Wasserkreislauf erhält. Das SAKRET drainfähige Verlegesystem erfüllt bei fachgerechtem Aufbau die Anforderungen der ZTV-Wegebau für die Nutzungskategorien N1 (Terrassen, Gartenwege), N2 (Garagenzufahrten, Stellplätze) und N3 (Versorgungswege).

Die gebundene Bettung ist eine feste, hydraulisch erhärtende Drainmörtelschicht, in der Pflaster oder Platten verlegt werden. Sie verbindet den Belag fest mit dem Untergrund und verhindert, dass Platten und Steine verrutschen können. Das macht sie tragfähig, unkrautresistent und pflegeleicht. Der SAKRET Pflasterfugenmörtel verhindert das Auswaschen des Fugenmaterials, auch durch Kehr- und Druckwasser-Reinigungsgeräte, sowie Bewuchs durch Unkraut und Insektenbesiedlung.

SAKRET drainfähiges Verlegesystem für die gebundene Pflasterverlegung - die 4 Systemschritte
1. Bettungsmörtel fachgerecht aufbringen
Auf eine gut vorbereitete Tragschicht den Pflasterbettungsmörtel NBM 4D auftragen und in einer Schichtdicke von 30–50 mm (N1) bzw. 50–70 mm (N2/N3) eben mit einem Richtscheid abziehen. Bei gebundener Bauweise sind gemäß ZTV-Wegebau Bewegungsfugen im Belag vorzusehen.

2. Kontaktschlämme für eine verbesserte Haftung
Für eine gute Verbindung zwischen Belag und Bettungsmörtel wird die auf der Belagsunterseite aufgetragen. Dafür taucht man die Unterseite der Steine bzw. Platten vollflächig in die SAKRET Kontaktschlämme KS ein und setzt sie frisch in das Mörtelbett.
3. Verfugung mit den System-Produkten SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1 /PF 1 plus/PF PU
Bitte beachten: Die Vorbehandlung der Fläche ist produktabhängig. Bei PF 1 die Fläche nicht vornässen. Bei PF 1 plus die Fläche vor der Verfugung mit einem Schlauch mit Sprühdüse oder Schwammbrett ausreichend vornässen, um die Saugfähigkeit der Steinoberfläche zu reduzieren – dabei kein Stauwasser bilden.
Verlegetechnik kurz und knapp:
Schritt 1.
SAKRET Pflasterfugenmörtel wird direkt an mehreren Stellen auf der Pflasterfläche verteilt.

Schritt 2.

Mit einem Gummiwischer wird der Pflasterfugenmörtel in die Fuge eingearbeitet sowie verdichtet. Fugenbreiten gemäß ZTV-Wegebau zwischen 5 und 15 mm, bei Platten ≥ 600 mm zwischen 10 und 15 mm. Bei Fugenbreiten größer 20 mm sollte das eingebrachte Fugenmörtelmaterial ausreichend nachverdichtet werden.
Schritt 3.

Fläche diagonal zur Fuge in beide Richtungen abfegen. Es ist darauf zu achten, dass dabei die Fugenoberfläche gleichmäßig geschlossen und geglättet ist.
Schritt 4. Fläche des Bodensystems gründlich reinigen
Nach Ansteifen des Pflasterfugenmörtels ist die Fläche diagonal zur Fuge kreuz und quer mit einem Kokosbesen abzufegen und das überschüssige Material zu verwerfen. Abschließend die Fläche für 24 Stunden mittels einer unterlüfteten Abdeckfolie vor starkem Niederschlag schützen.

Die gebundene Pflasterverlegung im drainfähigen System widersteht nicht nur Kehrmaschinen und Druckwasser-Reinigungsgeräten, sondern es entsteht trotz eines geschlossenen Pflasterbelages keine versiegelte Fläche. SAKRET drainfähige Verlegesysteme sind lange bewährt und sichern die Langlebigkeit der gepflasterten Flächen.