Am kommenden Samstag (1. Juli) eröffnet in Böblingen ein neuer Poco Einrichtungsmarkt. Der sechsstöckige Gebäudekomplex musste komplett saniert werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf fünf Mio. Euro.
Mit einer modernen Präsentation will der nunmehr 118. Poco-Standort das Publikum im Südwesten der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart gewinnen. Zwei Schwestermärkte existieren bereits seit vielen Jahren in Bad Cannstatt sowie in Fellbach. Der weitaus modernste ist der nunmehr startende in Böblingen. „Wir freuen uns außerordentlich, unsere über 10.000 Artikel auf einer Fläche von 6.600 Quadratmetern in der Innenstadt Böblingens anbieten zu können, wo wir in anderen Regionen wegen der Größenordnung an die Stadtränder oder auf die grüne Wiese ausweichen müssen“, sagt Vertriebsgeschäftsführer Volker Matzke.
Rund fünf Millionen Euro investierte POCO samt Ausstattung in die Komplett-Modernisierung des früheren Kaufhaus-Gebäudes und des angrenzenden Parkhauses in Böblingen. In dem sechsgeschossigen Verkaufshaus präsentiert der Einrichtungsdiscounter sein umfangreiches Sortiment rund ums Einrichten und Renovieren in einem höchst ansprechenden Ambiente auf vier Etagen: von Möbeln, Küchen, Teppichen und Bodenbelägen bis hin zu Haushaltswaren, Heimtextilien, Tapeten sowie Elektro- und Geschenkartikeln. Mehr als 90 Prozent der Artikel können die Kunden sofort mit nach Hause nehmen: Mit Lagerflächen im Haus sowie einem zusätzlich angemieteten Mitnahmelager in Böblingen ist eine Warenverfügbarkeit von deutlich über 90 Prozent sichergestellt, betont Vertriebsleiter Björn Wießmann.
Bei der Neuansiedlung in Böblingen ist die Handelskette eigenen Angaben zufolge von der Stadt sowie vom Jobcenter bzw. von der örtlichen Agentur für Arbeit, die bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern halfen, unterstützt worden. In den vergangenen Wochen sind 70 Mitarbeiter neu eingestellt worden. Der hohe Personalbedarf ergebe sich aus der Poco-Philosophie: Trotz der Orientierung auf Discount setzt das Unternehmen auf besten Service von der Beratung über die Finanzierung bis hin zur Lieferung und Montage, so das Unternehmen.
Die neuen Mitarbeiter wurden in den vergangenen Monaten umfassend geschult. In der unternehmenseigenen Aus- und Weiterbildungseinrichtung Akademie in Dortmund und in den Poco-Märkten der Region. Parallel kamen vor Ort die Bauarbeiten auf Hochtouren: Das Verkaufshaus musste komplett entkernt, neue Fahrstühle mussten eingebaut, Böden verlegt, Wände gestrichen und Regale angebracht werden. Besonders stolz ist Poco über die vielen Wohn-Showkojen, mit denen der neue Markt den Kunden Einrichtungsbeispiele sehr anschaulich vorstellt. „Wir haben also beste Bedingungen, um hoch motiviert an den Start zu gehen“, so Marktleiter Hans-Jürgen Matthè.
