Eine Gruppe von Menschen diskutiert in einem Gewächshaus über Pflanzenzucht.
Barbara Otte-Kinast (Mitte), Neudorff-Geschäftsführer Dr. Andreas Kiefer (2.v.l.) und Forschungsleiter Dr. Christof Dietrich (links) lassen sich einen Versuch von Neudorff-Mitarbeiterin Birgit Schäfer (rechts) erklären. (Quelle: Neudorff)

Grüne Fakten 2024-10-21T06:47:40.021Z Politik zu Besuch bei Neudorff: Bürokratie hemmt Innovationskraft

Am 16.10.2024 besuchte die Vizepräsidentin des niedersächsischen Landtags, Barbara Otte-Kinast, das mittelständische Unternehmen Neudorff in Emmerthal. Sie informierte sich über die Forschungsschwerpunkte des Familien-Unternehmens. Dabei erfuhr sie einiges über die regulatorischen Hürden durch die Behörden.

Geschäftsführer Dr. Andreas Kiefer sowie Forschungsleiter Dr. Christof Dietrich stellten Otte-Kinast das Innovationszentrum in Aerzen vor. Dort forscht und entwickelt das Unternehmen auf Freiflächen, in Gewächshäusern und Laboren. Fast fünf Prozent seines Umsatzes gibt der innovative Mittelständler nach eigenen Angaben für seine Forschung aus. Die Wissenschaftler erproben hier Produkte für Hobbygarten, Gartenbau und Landwirtschaft. Schon jetzt arbeiten sie an Präparaten, die erst in fünf bis 10 Jahren auf den Markt kommen. Die reine Entwicklungszeit der Produkte ist dabei fast genauso lang wie die Zeit für den Weg durch die bürokratischen Hürden.

Die strengen Zulassungsverfahren für Pflanzenschutz-Produkte in Deutschland und Europa hemmen die Innovationskraft des mittelständischen Unternehmens erheblich. Otte-Kinast zeigte Verständnis für das Anliegen des Herstellers, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Neudorff setzt nach eigenen Angaben weiterhin auf Innovation und Nachhaltigkeit – und hofft auf bessere Rahmenbedingungen für die Zukunft.

zuletzt editiert am 21. Oktober 2024
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