Der Betriebsrat von Praktiker hat Verhandlungen mit den Insolvenzverwaltern über einen Sozialplan und Interessenausgleich für die Mitarbeiter der Zentrale Hamburg der Gesellschaften der Baumarkt Praktiker Deutschland GmbH, der Baumarkt Max Bahr Praktiker Einkaufs GmbH, der Baumarkt Praktiker Services GmbH, der Baumarkt Praktiker Online GmbH sowie der Praktiker AG geführt.
Vorbehaltlich der Frage, ob es zu einem Vertragsabschluss zwischen den Insolvenzverwaltern und der Firma Hellweg über den Erwerb der Max-Bahr-Bestandmärkte sowie einen Teilbetriebsübergang von Mitarbeitern der Zentrale kommt, ergeben sich für die Mitarbeiter zwei unterschiedliche Szenarien:
Unter der Voraussetzung, dass das Erwerberkonzept greift, sollen 73 Märkte und eine Zentrale in Hamburg mit 162 Vollzeitarbeitskräften fortgeführt werden. Über das „Fortführungsteam“ hinaus soll es ein „Abwicklungsteam“ mit 150 Mitarbeitern geben, die unterschiedlich lange ( bis 12 Monate) weiterbeschäftigt werden sollen, bevor sie in die Transfergesellschaft wechseln können. Für 149 Mitarbeiter ist die Möglichkeit geschaffen, zum 01.11.2013 in eine Transfergesellschaft zu wechseln.
Für den Fall, dass es nicht zu einer Einigung zwischen Hellweg und den Insolvenzverwaltern kommt, werden eine komplette Abwicklung der Hamburger Zentrale (ohne „Wechselprämie“) und eine Einzelverwertung der 73 Märkte erfolgen. Dieses Szenario würde mit dem 01.11.2013 beginnen.
