Ein Mann in einem Anzug steht in der Einhell Lobby vor einer Treppe mit der Aufschrift "Willkommen in der Einhell Welt".
Dr. Markus Thannhuber, CTO der Einhell Germany AG (Quelle: Einhell)

Industrie 2024-12-06T06:47:24.057Z Produktionsstätte in Ungarn: Einhell optimiert Supply Chain

Der Anbieter von akkubetriebenen Werkzeugen und Gartengeräten, Einhell, hat im April dieses Jahres in unmittelbarer Nähe der ungarischen Stadt Nagykanizsa eine neue europäische Produktionsstätte eröffnet. In der hochmodernen Produktionsstätte wurden bereits ca. 60.000 Ladegeräte sowie seit Ende Oktober auch die ersten Akkupacks gefertigt. Im kommenden Jahr sollen eine Millionen Akkupacks und 500.000 Ladegeräte gefertigt werden.

„Mit dem Standort in Osteuropa stärken wir unsere Supply Chain erheblich, vor allem durch eine deutliche Verkürzung der Lieferzeiten“, wird Dr. Markus Thannhuber, CTO der Einhell Germany AG in einer Mitteilung zitiert. „Unser erklärtes Ziel ist es, verschiedenste Komponenten nach und nach von lokalen Lieferanten zu beziehen, um unsere Supply Chain noch weiter zu optimieren.“ Die Produktion in Ungarn soll aufgrund der kürzeren Wege primär den europäischen Markt beliefern.

Der Standort im Südwesten Ungarns bzw. die Nähe des Dreiländerecks Kroatien-Slowenien-Ungarn am Plattensee überzeugte laut Konzernangaben im Vorfeld der Entscheidung mit den besten Voraussetzungen, vor allem in Bezug auf die Infrastruktur sowie die relative Nähe mit direkter Autobahnanbindung zum Einhell-Hauptsitz in Landau/Isar, einer Zugverbindung sowie den Seehäfen Triest und Kaper. Vor allem die Kompetenz der Arbeitskräfte, die gute Industrialisierung und die fortgeschrittene Digitalisierung ermöglichen dem deutschen Unternehmen, sehr effizient, wirtschaftlich und nach hohen Qualitätsstandards zu fertigen, so der Konzern.

„Durch unseren Standort in Ungarn wollen wir die Versorgungssicherheit, aber auch Nachhaltigkeit und Innovation vorantreiben und den langfristigen Erfolg des Einhell Konzerns sichern. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch effiziente, digitalisierte und schlanke Prozesse in Osteuropa den hohen Anforderungen des Konsumgütermarktes gerecht werden können", sagt Einhell-Technikvorstand Dr. Markus Thannhuber.

Nachhaltige und digitale Vernetzung der Produktion

Die Förderung der Kreislaufwirtschaft durch die Wiederverwendung von Ressourcen, beispielsweise durch den Einsatz von recycelten Materialien im Kunststoffbereich, ist der Einhell Germany AG ein wesentliches Anliegen in der neuen Fertigungsstätte, heißt es in der Mitteilung. Zudem verfolgt Einhell nach eigenen Angaben auch die Lokalisierung der Komponentenfertigung, um Transportwege zu kürzen und die CO2-Belastung durch die regionalisierte Herstellung der Komponenten und Vorprodukte zu reduzieren. Die durchgängige digitale Vernetzung der automatisierten Fertigungslinie erleichtert die Nachverfolgung der Komponenten sowie die Erfassung der Produktionsdaten und trägt damit maßgeblich zur Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung bei, informiert der Hersteller.

Das etablierte Geschäftsmodell der Einhell Germany AG soll im Zuge der Ansiedlung fortgesetzt werden. So setzt Einhell zur Erreichung seiner Ziele konsequent auf die Vernetzung des Standortes mit maßgeblichen Stakeholdern in der Region.

Jetzt den Newsletter abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Abonnieren Sie den BaumarktManager-Newsletter und bleiben Sie stets bestens informiert über die Zukunft des DIY-Handels. Erhalten Sie exklusive Einblicke in spannende Zukunftsszenarien, Mitarbeiterporträts und die wichtigsten Branchenthemen – direkt von den Entscheidungsträgern. Verpassen Sie keine wichtigen Entwicklungen und Trends mehr!

zuletzt editiert am 23. Dezember 2024
Newsletter