Angesichts des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine lässt die Koelnmesse ihre Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen zunächst ruhen. Mit den betroffenen Firmen wolle man jedoch im Gespräch bleiben. Der Ausschluss gilt für alle Veranstaltungen der Messe.
Kriegerische Handlungen „stehen in absolutem Gegensatz zu unserem Selbstverständnis. Als Messeveranstalter stehen wir voller Überzeugung für ein freiheitliches Miteinander und für den freien Handel auf internationaler Ebene ein“, heißt es in einem Statement der Kölner Messegesellschaft. Dieser Austausch sei aktuell nicht mehr uneingeschränkt möglich.
„In Übereinstimmung mit den Maßnahmen und Vorgaben der Bundesregierung lassen wir unsere Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen zu unseren Messen bis auf Weiteres ruhen. Wir werden aber mit unseren zum Teil langjährigen Partnern in Russland, denen wir keine Mitschuld an den Ereignissen geben und die nun de facto ein Teilnahmeverbot trifft, im Gespräch bleiben.“
Der Ausschluss von russischen Firmen gilt zunächst für alle Veranstaltungen der Koelnmesse, betrifft damit beispielsweise auch die spoga+gafa.
