Lichtfenster, Lappersdorf, Baywa
Im November 2022 lag der Einzelhandeslumsatz bei Nicht-Lebensmitteln in der Kategorie "Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte, Baubedarf" real (preisbereinigt) um 8,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, nominal um 0,4 Prozent (nicht preisbereinigt). (Quelle: RM Handelsmedien / Markus Howest)

Handel

6. January 2023 | Teilen auf:

Schätzung: Einzelhandel setzt 2022 real 0,3 Prozent weniger um

Der Einzelhandel in Deutschland erzielte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2022 real (preisbereinigt) 0,3 Prozent weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 8,2 Prozent mehr Umsatz als im Rekordjahr 2021.

Im Jahr 2021, in welchem der bisher höchste Jahresumsatz seit Beginn der Zeitreihe erzielt wurde, stiegen laut Destatis die Umsätze real gegenüber dem Vorjahr 2020 um 0,8 Prozent und gegenüber 2019 um 5,6 Prozent. Der Versand- und Interneteinzelhandel war im Jahr 2022 mit einem Umsatzminus von real 8,1 Prozent sowie nominal von 3,2 Prozent deutlich rückläufig. Allerdings hatte diese Branche während der Corona-Krise enorme Umsatzzuwächse (2021: real +12,3 Prozent gegenüber 2020) erzielt, teilt Destatis mit.

Im November 2022 haben die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt real 1,1 Prozent und nominal 1,3 Prozent mehr umgesetzt als im Oktober 2022. Gegenüber dem Vorjahresmonat November 2021 sank der Umsatz real um 5,9 Prozent, stieg allerdings nominal um 4,8 Prozent. Damit war der Umsatz real 2,2 Prozent höher als im November 2019, dem Vergleichsmonat vor der Coronakrise.

Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln

Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln war im November 2022 kalender- und saisonbereinigt 2,1 Prozent höher als im Oktober 2022. Damit lag der Umsatz real um 6,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, jedoch mit einem Plus von 7,7 Prozent deutlich über dem Vergleichsmonat November 2019. In der Kategorie Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte, Baubedarf lag der Umsatz im November 2022 real um 8,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, nominal um 0,4 Prozent. Von Januar bis November 2022 stieg der Umatz in dieser Kategorie real um 4,6 Prozent, nominal um 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz im Internet- und Versandhandel verzeichnete im November 2022 ein reales, kalender- und saisonbereinigtes Umsatzminus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat sowie 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Umsätze liegen in dieser Branche mit einem Plus von 25,6 Prozent jedoch weiterhin deutlich über dem Niveau vom November 2019.

zuletzt editiert am 18.01.2023